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Wegezeichen:
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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 212 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 212 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Hunsrück
Art: Themenrundwanderung
Kilometer: 12
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Die Tour beginnnt unter einem riesigen Windrad
  • 002 Herrliche Fernblicke in den Hunsruecker Hochwald
  • 003 Unterschreitbares Hainbuchengeflecht in der Traumschleife
  • 004 Die Traumschleife verfuegt ueber einen hohen Pfadanteil
  • 005 Auf der Traumschleife im lichten Buchenforst
  • 006 Weiche Waldpfade in der Traumschleife
  • 007 Unterwegs in der Traumschleife Wind Wasser Wacken
  • 008 Die Streckenfuehrung begeistert sehr
  • 009 Das Wegezeichen der Traumschleife Wind Wasser Wacken
  • 010 In der Windwurfflaeche des Orkans Kyrill
  • 011 Mitten im Wald ragen die Berger Wacken auf
  • 012 Bei den Wacken handelt es sich um eine Quarzitformation
  • 013 Die Berger Wacken sind wahrhaft gigantisch
  • 014 An den Berger Wacken
  • 015 Die Schinderhanneshoehle im Bereich der Berger Wacken
  • 016 Die Berger Wacken sind das absolute Highlight der Tour
  • 017 Die Quarzitformation ist 200 Meter lang
  • 018 Am letzten Felsen der Berger Wacken
  • 019 Auf weichen Waldpfaden durch den Tannenforst
  • 020 Wilde Natur im Naturpark Saar-Hunsrueck
  • 021 Im Haardtwald auf der Traumschleife Wind Wasser Wacken
  • 022 Die Haardtwaldquelle spendet köstliches Mineralwasser
  • 023 Auf der Traumschleife am Froschfelsen
  • 024 Der bizarre Froschfelsen im steilen Berghang
  • 025 Kleines Gewaesser im letzten Drittel der Wanderung
  • 026 Die Hochwaldgemeinde Berglicht von der Traumschleife (gezoomt)

In einer Nischenhöhle der Berger Wacken soll der Räuberhauptmann Schinderhannes genächtigt haben

Wir nutzen die Möglichkeit das gigantische Felsmassiv zu besteigen und legen hoch auf den Berger Wacken eine Wanderrast ein. Während die Marschverpflegung verzehrt wird, bewundern wir die bizarren Formen der Quarzithärtlinge aus nächster Nähe. Im Anschluss daran führt die Traumschleife in einem Rechtsbogen um die Wacken herum. Dabei lockt ein kurzer, knapp 50 Meter messender Abstecher zu einer fünf Meter tiefen Nischenhöhle. In ihr soll der legendäre Räuberhauptmann Schinderhannes mehrmals genächtigt haben, weshalb man sie im Volksmund als „Schinderhanneshöhle“ bezeichnet. Wir verlassen die Berger Wacken und folgen der Traumschleife durch den Haardtwald. Von jetzt an begleitet uns der „Mineralbrunnen-Erlebnispfad“. Er ist mit mehreren Schautafeln versehen. Auch im weiteren Verlauf zeigt sich die Traumschleife ausgesprochen pfadig. Rotbuchen- und bemooste Jungfichtenbestände werden durchschritten. Darüber hinaus führt die Route an einem kleinen Fließgewässer vorbei.


Auf der Traumschleife am Froschfelsen

Im letzten Drittel der Rundwanderung werden die Haardtwaldquelle und der Froschfelsen angelaufen

Die erdigen Waldpfade geleiten die Wanderer zur Haardtwaldquelle. Aus dem gefassten Brunnen sprudelt köstliches Mineralwasser hervor. Bereits im Jahre 1780 wurde die heilende Wirkung des Wassers erkannt. Ausgangs des vorigen Jahrhunderts wurde der Sauerbrunnen mit einer Überdachung versehen und für Wanderer und Besucher in seiner heutigen Form zugänglich gemacht. Von der Haardtwaldquelle ist es nicht weit bis zum Froschfelsen, der im steilen Berghang aufragt und der Form eines Frosches nachempfunden werden kann. Eine Waldliege oberhalb der Felsformation lädt zu einer letzten Rast ein. Im abschließenden Teil der Wanderung geht es in stetigem Wechsel durch Feld- und Wiesenlandschaften und kurze Waldparzellen. Dabei schweift der Blick über die Erhebungen des Hunsrücker Hochwaldes. Die Dörfer Berglicht und Horath sind zu sehen und weit in der Ferne der bewaldete Idarkopf. Auf einem schmalen Uferpfad wandern wir noch einmal an einem kleinen Bachlauf entlang. Dann gelangen die Wanderer zurück zum Ausgangspunkt dieser schönen Traumschleifenrunde, dem Windradparkplatz an der K76.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Die knapp zwölf Kilometer lange Themenrunde Wind Wasser Wacken hat man in das hervorragende Konzept der Traumschleifen eingebunden. Wie man der Bezeichnung unschwer entnehmen kann, befasst sich die Traumschleife unter anderem mit dem Thema Windkraft. Eine ganze Reihe von Windkraftanlagen begleiten den Wanderer auf der Route, die das wilde, urwüchsige Landschaftsbild des Hunsrücker Hochwalds unübersehbar negativ verändert und in einen Windpark verwandelt haben. Zudem wird das Geräusch der sich drehenden Rotorblätter in unmittelbarer Nähe der Anlagen als störend empfunden. Den Betreibern der Traumschleife ist es trotzdem gelungen, eine Rundwanderung zu schaffen, die im Premiumsegment anzusiedeln ist. Entscheidenden Anteil daran haben der gigantische Quarzitzug der Berger Wacken und die in großen Teilen pfadige Streckenführung durch ständig wechselnde Waldbilder. Herrliche Weitblicke tragen darüber hinaus zu dem guten Gesamteindruck bei. Vom Deutschen Wanderinstitut wurde die Runde mit guten 70 Erlebnispunkten zertifiziert. Die Beschilderung ist durchgängig und gut sichtbar angebracht. Rast- und Ruheplätze werden entlang der Route angeboten.
 

Notwendige Anmerkungen des Autors:

Man kann zur Windkraft stehen wie man will. Auf der vorstehend beschriebenen Route wird man leider ständig damit konfrontiert. Trotzdem hat uns die Traumschleife Wind Wasser Wacken bezüglich ihres Wanderangebotes angenehm überrascht. Sicherlich ist das Landschaftsbild durch die Installation von Windrädern enorm beeinträchtigt, wenn nicht sogar verschandelt worden. Aber der erhalten gebliebene typische Charakter des wilden, urwüchsigen Hunsrücker Hochwaldes wurde auf der Traumschleife bestens heraus gearbeitet und dem Wanderer erlebnisorientiert dargeboten. Bravo, unter und neben den Windrädern hat man eine gut gelungene Traumschleifenrunde geschaffen!! 

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