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Wegezeichen

Ahrsteig

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Von der Quelle in Blankenheim bis zur Mündung der Ahr bei Sinzig in den Rhein begleitet der Ahrsteig auf sieben Etappen bei einer Gesamtlänge von 108 Wanderkilometern den linksrheinischen Zufluss des Rheins.

Wenn sich der Fernwanderweg zu Beginn noch etwas eintönig und dröge zeigt und oftmals weit ab vom Fluss durch die Ahrberge führt, legt er im Bereich der Mittelahr an Attraktivität mächtig zu. Von Kreuzberg über Altenahr, Mayschoss und Dernau bis nach Ahrweiler läuft der Ahrsteig duch das wildzerklüftete Ahrgebirge.

In diesem abwechslungsreichen Teilabschnitt gehören überwiegend schmale Pfade und felsige Steige zum Streckenprofil. Von den aussichtsreichen Ahrbergen fällt immer wieder der Blick hinab ins windungsreiche Ahrtal. Mit der Burg Are und der Saffenburg liegen auch zwei mittelalterliche Gemäuer direkt am Weg.

Von Kreuzberg bis nach Sinzig können die Start- und Zielorte einer Etappe in den schmucken Weinorten mit der Ahrtalbahn im stündlichen Rhythmus erreicht werden. Dem Ahrsteig wurde im Jahre 2013 durch den Deutschen Wanderverband die Prämierung Prädikatswanderweg zuerkannt.

Zur offiziellen Seite: https://www.ahrsteig.de/

Donauberglandweg

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Vom höchsten Berg der Schwäbischen Alb, dem 1.015 Meter hohen Lemberg führt der Donauberglandweg auf vier Etappen durch  den schwäbischen Grand Canyon, das Durchbruchstal der jungen Donau, bis zum weltberühmten Kloster Beuron.

Dabei legt der vom Deutschen Wanderverband als "Leading Quality Trail - Best of Europe" zertifizierte Fernwanderweg insgesamt 58 Wanderkilometer zurück. Nahezu die Hälfte der Strecke führt dabei über naturnahe Wege, schmale Waldpfade und felsige Steige. Eine ganze Reihe von Teilabschnitten des Donauberglandweges laufen direkt am Albtrauf entlang und ermöglichen traumhafte Aussichten ins Albvorland.

Die ausgedehnten Wacholderheiden, auf denen man noch Albschäfer antreffen kann, der schroffe Knopfmacherfelsen, die Kolbinger Höhle , Schloss Bronnen, die Ruine Kallenberg und mehrere historische Stadtansichten prägen den Donauberglandweg in ganz besonderem Maße.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Route im Jahre 2013 vom Wanderpublikum zum zweitschönsten Fernwanderweg Deutschlands auserkoren wurde. Die Gesamtroute ist unverlaufbar ausgeschildert. Als Wegezeichen wurde ein grün-blauer Kreis gewählt.

Zur offiziellen Seite: https://www.donaubergland.de/

Eifelleiter

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Gleich drei Regionen der Osteifel werden von dem neuen Premiumwanderweg Eifelleiter durchlaufen, das untere Mittelrheintal, die Vulkaneifel im Bereich von Brohlbach- und Vinxtbachtal und die östliche Hocheifel rund um Adenau.

Auf breiten Wald- und Wiesenwegen, weniger auf schmalen Pfaden, sind dabei 53 Sprossen (Wanderkilometer) von Bad Breisig bis zur Hohen Acht und von dort aus talwärts bis nach Adenau zurück zu legen. Die Eifelleiter ist in drei Etappen aufgeteilt. Sportliche Wanderer können die Strecke aber auch in zwei Teilabschnitten begehen.

Die absoluten Highlights dieser Route sind die keltische Höhensiedlung auf dem aussichtsreichen Hahn bei Bad Breisig, der Hufeisenkrater Bausenberg bei Niederzissen, das renaturierte Rodder Maar, der Königssee bei Nieder- und Oberdürenbach und schließlich der Kaiser-Wilhelm-Turm auf der 747 Meter messenden Hohen Acht, dem höchsten Berg der Eifel.

Das Wegezeichen zeigt einen stilisierten blauen Flusslauf für den Rhein, einen weißen Pfad auf einen grünen Berg und einen blauen Turm der für den Kaiser-Wilhelm-Turm steht.

Zur offiziellen Seite: https://www.eifelleiter.de/

Eifelspuren

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Die Nordeifel im Bereich des Kreises Euskirchen ist für Wanderer mittlerweile hervorragend erschlossen. Auf insgesamt 18 EifelSpuren und einer ganzen Reihe von EifelSchleifen (94 örtliche Wanderwege) gibt es ungeheuer viel zu entdecken und zu erkunden.

Dabei variieren die Streckenlängen von erholsamen drei Kilometern auf "Tuchmachers Fährte" bis zur Marathondistanz des "Kräuterpfades". Neben Premiumrouten sind auch Themenrundwanderwege wie "Ritter, Römer, Rüben" und "Wasser für Köln" im Angebot. Kulturhistorische Höhepunkte werden angelaufen und die beeindruckende Arten- und Pflanzenvielfalt der Nordeifel kommt ebenfalls nicht zu kurz.

Ausgedehnte Naturschutzgebiete, eifeltypische Wacholderheiden und idyllische Bachtäler kann man auf den Eifelspuren und den EifelSchleifen durchwandern und dabei traumhafte Weitblicke über die Nordeifel bis in die Hocheifel hinein genießen. Besondere Erwähnung verdienen die beiden EifelSpuren "Toskana der Eifel" mit ihren ungezählten Wacholderbüschen und der "Dahlemer Quellenpfad" der durch die Kyllauen läuft und den pittoresken Eifelort Kronenburg durchmisst.


Zur offiziellen Seite: https://www.eifelspuren.de/

Eifelsteig

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Auf insgesamt 15 Etappen bei einer Gesamtlänge von 313 Wanderkilometern läuft der Eifelsteig unter dem Motto "Wo Fels und Wasser dich begleiten" vom Aachener Ortsteil Kornelimünster bis nach Trier.

Mehr als 7.000 Höhenmeter sind dabei jeweils im Auf- und Abstieg zu bewältigen, bevor die Route an der Porta Nigra in Trier beendet wird. Der Eifelsteig zeigt alle Facetten der rauhen und doch so liebenswerten Eifellandschaft vom Hohen Venn und der Rureifel im Norden, der Vulkaneifel in der Mitte und bis hinunter zur Moseleifel tief im Süden.

Besondere Erwähnung kommt dem Liesertal zu, durch das sich der Eifelsteig gemeinsam mit dem Lieserpfad windet. Aber auch das idyllische Butzerbachtal mit seinen Hängebrücken und die gigantische Genovevahöhle wissen trefflich zu punkten.

Als Wegezeichen hat man ein stilisiertes dreifarbiges "E" ausgewählt, wobei das Blau für die Eifelmaare steht, das Grün die Landschaft abbildet und das Gelb das "Eifelgold" des Ginsters darstellen soll.

Zur offiziellen Seite: https://www.eifelsteig.de/

Geopfad-Routen

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In der "Sagenhaften Vulkanparkregion Brohltal - Laacher See" trifft man auf insgesamt sechs Geopfad-Routen, die eine Länge von 14 - 24 Wanderkilometern aufweisen. Es handelt sich dabei um Themenrundwanderwege, die sich mit dem Vulkanismus der Osteifel beschäftigen und an Premiumqualität heranreichen.

Zahlreiche Info-Tafeln begleiten jede Geopfad-Route und erklären dem interessierten Wanderer die geologischen und vulkanologischen Geschehnisse der letzten 300.000 Jahre in diesem Teil der Eifel. Insbesondere der Ausbruch des Laacher-See-Vulkans vor ca. 13.000 Jahren wird dabei thematisiert.

Neben den vulkanologischen Höhepunkten Laacher-See-Vulkan, Trasshöhlen im unteren Brohltal, Hufeisenkrater Bausenberg bei Niederzissen und Tuffsteinbrüche in Weibern sind auch kulturelle, historische und eifeltypische Aspekte wie die Burg Olbrück und die Wacholderheide auf dem Weiselstein in die Routenführungen mit eingebunden.

Die Streckenführungen der Geopfad-Routen wurden erst kürzlich überarbeitet und sind nahezu unverlaufbar ausgeschildert.

Zur offiziellen Seite: https://www.vulkanregion-laacher-see.de/

Goldsteig

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Der Goldsteig ist ein Prädikatsfernwanderweg der von Marktredwitz am Nordrand des Oberpfälzer Waldes bis nach Passau im Süden des Bayerischen Waldes verläuft.

Hinter der Ortschaft Thanstein teilt sich der Goldsteig in eine 291 Kilometer lange Nordroute und in eine Südroute, die 253 Wanderkilometer misst. Kurz vor der Drei-Flüsse-Stadt Passau vereinigen sich die beiden Streckenführungen dann wieder.

Während die nördliche Variante in Grenznähe zu Böhmen über die Gipfel von Rachel, Lusen und Großem Arber, also über die Tausender des Bayerischen Waldes führt, streift die Südroute etwas moderater durch die ausgedehnten Waldgebiete Ostbayerns. Im Oberpfälzer Wald glänzt der Goldsteig mit der Durchwanderung der Tirschenreuther Teichpfanne und einer genialen Routenführung durch die idyllischen Engtäler von Waldnaab und Pfreimd.

Die Goldsteigrouten erfüllen die Vorgaben des Deutschen Wanderverbandes und sind als Qualitätswanderwege zertifiziert. Zudem gehört der Fernwanderweg zu den Top Trails of Gemany.

Zur offiziellen Seite: https://www.goldsteig-wandern.de/

Hiwweltouren

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Insgesamt neun Prädikatswanderwege, so genannte Hiwweltouren (Hiwwel = Hügel) sind im linksrheinischen Rheinhessen, dem Land der tausend Hügel anzutreffen.

Ausgesprochen aussichtsreich, allerdings nicht immer in Premiumqualität streifen die 7 - 14 Kilometer langen Rundtouren auf breiten Wald- und Weinbergwegen, weniger auf schmalen Pfaden, durch die meist offene Kulturlandschaft, durch idyllische Tallagen und über Höhenzüge hinweg, mit herrlichen Weitblicken bis weit in den Taunus und in das nordpfälzische Bergland hinein.

Nicht nur bezüglich der Länge sondern auch wegen der moderaten Anstiege sind in den Streckenführungen der Hiwweltouren keine größeren konditionellen Herausforderungen zu meistern. Zudem sind die Routen allesamt hervorragend beschildert, so das ein Verlaufen nahezu unmöglich erscheint.

Der Bismarckturm bei Gau-Algesheim, der Flonheimer Trullo, der Weinbergturm Stadecker Warte und der Burgunderturm in der Hiwweltour Neuborn sorgen für abwechslungsreiche Wandertage in Rheinhessen,  Deutschlands größtem zusammen hängenden Weinanbaugebiet.

Zur offiziellen Seite: https://www.rheinhessen.de/

Lahnwanderweg

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Der 295 Kilometer lange Lahnwanderweg führt von der Lahnquelle bei Netphen auf 19 Etappen entlang der Lahn über Marburg, Gießen, Limburg und Bad Ems bis zur Mündung in den Rhein bei Lahnstein.

Dabei verbindet die Route zwei Fernwanderwege, den Rothaarsteig in Nordrhein-Westfalen mit dem Rheinsteig in Rheinland-Pfalz. Die Streckenführung läuft im Wechsel beiderseits der Lahn entlang. Neben Wald- und Wiesenwegen umfasst das Routenprofil auch schmale Pfade und felsige Steige in steilen Hanglagen, die hier und da auch Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordern.

Teile der Lahnhöhenwege rechts und links des Flusses sind ebenfalls in die Routenführung mit eingebunden. In den hessischen und rheinland-pfälzischen Teilabschnitten machen zusätzlich zum beeindruckenden Routenverlauf kulturelle Highlights wie der Limburger Dom, die sehenswerte Altstadt von Limburg, das Diezer Grafenschloss, die Burgruinen Balduinstein und Laurenburg und die herrliche Uferpromenade von Bad Ems auf sich aufmerksam.

Bevor der Lahnwanderweg in Lahnstein ausläuft wird auf der letzten Etappe noch die canonartige Ruppertsklamm durchwandert.

Zur offiziellen Seite: https://www.lahnwanderweg.de/

Moselsteig

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Der Moselsteig führt beiderseits der Mosel auf einer Gesamtlänge von 365 Wanderkilometern von Perl an der Obermosel über Trier, Bernkastel-Kues und Cochem bis zur Mündung in den Rhein am Deutschen Eck in Koblenz.

Während der altehrwürdige Moselhöhenweg sich mehrmals weit ins Landesinnere verirrte, bleibt der Moselsteig meist der Mosel treu und läuft auf Weinbergwegen, schmalen Pfaden und felsigen Steigen direkt am breiten Strom entlang. Mehrmals wechselt er im Streckenverlauf die Flussseite und ermöglicht traumhafte Ausblicke von den Hunsrück- und Eifelhöhen ins breite Moseltal.

Dabei zeigt sich die Routenführung in mehreren Teilabschnitten konditionell recht anspruchsvoll. Der Wegeabschnitt durch den Calmont, den steilsten Weinberg Europas, mit seinen Klettersteig- und Leiterpassagen sollte besondere Erwähnung finden.

Eine Reihe von zertifizierten Rundwanderwegen, so genannte "Moselsteig-Seitensprünge" wurden dem Fernwanderweg zugeordnet. Im September 2014 erhielt der Moselsteig das Gütesiegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland".

Zur offiziellen Seite: https://www.moselsteig.de/

Natursteig-Sieg

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Der im Jahre 2011 eröffnete Natursteig Sieg führt auf einer Gesamtlänge von nahezu 200 Wanderkilometern und 14 Etappen von Siegburg bis nach Mudersbach an der Sieg entlang. Mehrmals wechselt die Route dabei die Flussseite und läuft auch abseits des Siegtales in das Landesinnere des Siegerlandes hinein.

Die Steigführung wurde so konzipiert, dass jeweils am Start- und Zielort einer jeden Etappe die Möglichkeit besteht, die Siegtalbahn für die An- oder Abreise zu nutzen.

Natürliche Aussichtspunkte von die Sieghöhen,  der Siegfall bei Schladern und kulturelle Highlights wie Burgruine Windeck, das Museumsdorf Altwindeck und die historische Altstadt von Blankenberg sorgen für ein herausragendes Wandererlebnis.

Das Wegzeichen des Natursteigs Sieg stellt die Windungen der Sieg weiß auf blauem Grund dar. Neben der Hauptroute hat man auch eine Reihe von Erlebniswegen ausgewiesen, die anstatt des blauen Natursteig-Wegezeichens, ein gleichermaßen gestaltetes rotes Natursteig-Logo tragen. Die Fortführung der Route bis zur Siegquelle bei Netphen ist geplant.

Zur offiziellen Seite: https://naturregion-sieg.de/

RheinBurgenWeg

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Das linksrheinische Gegenstück zum Rheinsteig, der RheinBurgenWeg, führt auf einer Gesamtlänge von ca. 200 Wanderkilometern vom Mäuseturm in Bingen bis zum Rolandsbogen bei Rolandseck durch das Weltkulturerbe Mittelrheintal.

Die Route ermöglicht Einblicke in die mehr als 3000 Jahre alte Geschichte der Wehr- und Schutzbauten am Mittelrhein, werden doch gut 20 Burgen, Schlösser, Burgruinen und uralte Festungsanlagen angelaufen, die allesamt zur Rheinromantik einen entscheidenden Beitrag leisten.

Zum Streckenprofil des RheinBurgenWeges zählen schmale Pfade und felsige Steige in steilen Hanglagen, aber auch breite Wald- und Wiesenwege, die über die Rheinhöhen hinweg laufen. Die traumhaften Tiefblicke ins Rheintal, die historischen Ortskerne in den Weinorten und der Mittelrheinklettersteig bei Boppard sollten besondere Erwähnung finden.

Der linksrheinische Fernwanderweg ist ausreichend markiert und führt als Wegezeichen ein geschwungenes, zinnengekröntes rotes "R" auf weißem Grund.

Zur offiziellen Seite: https://www.rheinburgenweg.com/

Rheinsteig

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Der im Jahre 2005 eröffnete Rheinsteig läuft auf einer Gesamtlänge von 320 Wanderkilometern rechts des Rheins von Bonn bis nach Wiesbaden. Er streift dabei in einem ständigen Auf und Ab durch das Untere Mittelrheintal (6 Etappen), durch das UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal (8 Etappen) und durch den Rheingau (4 Etappen). 

Bis auf wenige Ausnahmen führt die Route stets am breiten Rheinstrom entlang, lässt dabei kaum ein Kerbtal aus und ermöglicht traumhafte Ausblicke von den Westerwald- und Taunushöhen auf Vater Rhein. Nur im Neuwieder Becken und im Rheingau verlässt der Rheinsteig die unmittelbare Nähe zum Strom der Deutschen.

Konditionell recht anspruchsvoll sind allerdings des Öfteren stramme Anstiege zu meistern. Besonders die 21 Kilometer lange Königsetappe von St. Goarshausen nach Kaub, also vom Loreleyfelsen zum Pfalzgrafenstein erfordert eine gewisse Fitness.

Die Route gehört zu den Top Trails of Germany und wurde vom Deutschen Wanderinstitut als Premium-Fernwanderweg ausgezeichnet.

Zur offiziellen Seite: https://www.rheinsteig.de/

Rothaarsteig

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Der Rothaarsteig, einer der ersten Fernwanderwege Deutschlands, trägt vollkommen zur Recht das Prädikat "Weg der Sinne". Er läuft auf einer Gesamtlänge von 157 Wanderkilometern insbesondere über den Hauptgebirgskamm des Rothaargebirges und tangiert dabei auch den höchsten Berg Nordrhein-Westfalens, den 843 Meter hohen Langenberg.

Aber auch Teile des Siegerlandes, des Sauerlandes und des rheinland-pfälzischen Westerwaldes werden angelaufen. Im Jahre 2001 wurde der Rothaarsteig auf der Ginsburg eröffnet und erfreut sich seitdem eines regen Zuspruchs von Wanderfreunden.

Befestigte und unbefestigte Waldwege, weniger schmale Pfade und felsige Steige prägen das Streckenprofil. Eine Reihe von Sehenswürdigkeiten liegen am Weg, von denen die Bruchhäuser Steine einen herausragenden Stellenwert einnehmen.

Da das Rothaargebirge auch als die größte Wasserscheide Europas bezeichnet wird, liegen auch die Quellen von Ruhr, Eder, Sieg und Lahn am Weg. Das Wegezeichen des Rothaarsteigs ist ein auf dem Rücken liegendes, weißes "R" auf rotem Grund.

Zur offiziellen Seite: https://www.rothaarsteig.de/

Schluchtensteig

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Auf 119 ereignisreichen Wanderkilometern und auf fünf (sportliche Variante) oder sechs Tagesetappen läuft der Schluchtensteig im Südschwarzwald von Stühlingen durch die Wutachschlucht über Lenzkirch zum Schluchsee und über St. Blasien und Todtmoos durch die Wehraschlucht nach Wehr/Baden.

Auf ausgesetzten Pfaden und felsigen Steigen geht es entlang schäumender Wildwasser durch die Wutachschlucht, die Haslach- und Wehraschlucht.  Ausgewiesene Naturschutzgebiete und Bannwälder mit seltenen Tier- und Pflanzenarten werden dabei durchschritten.

Zu allem Überfluss schwingt sich der Schluchtensteig aber auch bis zur 1.000-Meter-Marke hinauf und ermöglicht traumhafte Fernsichten bis hin zum Alpenhauptkamm. Alte Schwarzwald- und Einödhöfe, der frühklassizistische Dom zu St. Blasien und mehrere Aussichtstürme sorgen darüber hinaus für kulturelle Höhepunkte.

Dem im Jahre 2008 offiziell eröffneten Fernwanderweg wurde das Prädikat "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" verliehen. Zudem zählt der Schluchtensteig zu den Top Trails of Germany.

Zur offiziellen Seite: https://www.schluchtensteig.de/

Traufgänge

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Seit nunmehr zehn Jahren vervollständigen die Traufgänge rund um Albstadt das umfangreiche Wanderangebot der Schwäbischen Alb. Alle Facetten dieses beeindruckenden Mittelgebirges im Südwesten Deutschlands decken diese wunderschönen Rundwanderungen ab.

Sie laufen über ausgedehnte Hochflächen hinweg, durchstreifen lichte Laubgehölze und durchmessen die charakteristischen Wacholderheiden, die allesamt unter Naturschutz stehen. Dabei führen die sieben Routen, wie man der Namensgebung unschwer entnehmen kann, stets an der lotrecht abbrechenden Traufkante entlang und gestatten traumhafte Panoramablicke in das ausgedehnte Albvorland hinein.

Aber auch die imposanten Felsformationen aus kalkweißem Juragestein, verträumte uralte Ruinengemäuer und der Stammsitz der Hohenzollern gehören zum Angebot der Traufgänge.

Wurzelige Steige und naturbelassene Wald- und Wiesenpfade bestimmen das Streckenprofil der abwechslungsreichen Runden, die eine Streckenlänge von 9 – 18 Kilometer aufweisen. Für ein ungetrübtes Wandererlebnis sorgen darüber hinaus eine gute Beschilderung und eine ausreichende Zahl an Rast- und Ruheplätzen.

Zur offiziellen Seite: https://www.traufgaenge.de/

soonwaldsteig

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"Ab ins sanfte Abenteuer" lautet das Motto des 85 Kilometer langen Soonwaldsteiges, der von Kirn an der Nahe über die waldreichen Quarzitkämme von Lützelsoon und Großem Soon bis ins Rheintal läuft und in Bingen endet.

Dabei überrascht der im Jahre 2009 eröffnete Fernwanderweg auf seinen fünf - je nach Gusto auch sechs - Tagesetappen den Wanderer mit seiner Wildheit und beispiellosen Abgeschiedenheit, berührt doch die Route auf mehr als vierzig Wanderkilometern keine menschliche Siedlung.

Mehrere geschichtsträchtige mittelalterliche Gemäuer, drei Aussichtstürme mit zum Teil hervorragenden Fernsichten und ein sehenswertes Besucherbergwerk liegen am Weg, der darüber hinaus noch mit einem enorm hohen Pfadanteil aufwartet.

Der Wassererlebnispfad im Hahnenbachtal, stille Buchenwälder im Großen Soon und auf dem letzten Teilabschnitt ein gehöriger Schuss Rheinromantik tragen zu diesem herausragenden Wandererlebnis Soonwaldsteig entschieden bei. So ist es nicht verwunderlich, dass dem zertifizierten Prädikatsweitwanderweg im Jahre 2011 das Deutsche Wandersiegel verliehen wurde.

Zur offiziellen Seite: https://www.soonwaldsteig.de/

Traumpfade

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Das Wanderprojekt der Traumpfade in den Rhein-, Mosel-, Eifellanden des Kreises Mayen-Koblenz hat sich zu einem herausragenden Erfolgskonzept gemausert, das insgesamt 26 Routen umfasst, die als Tages- und Halbtageswanderungen jeden Wanderer in ihren Bann ziehen.

Auf Rundwegen von 7 – 19 Wanderkilometern kann man die an Naturdenkmälern und kulturellen Höhepunkten überreiche Region auf den Traumpfaden erkunden und erwandern. Neben Routen in der Eifel werden Touren im rheinischen Westerwald, im Rheintal und im Moseltal angeboten. Sogar auf den moselseitigen Hunsrückhöhen sind drei Traumpfade anzutreffen.

Burgen und Schlösser, Wildwasser in canonartigen Schluchten, rauschende Wasserfälle, eifeltypische Wacholderheiden und Relikte aus der Römerzeit und des Mittelalters gehören zum Konzept der Traumpfade. Auch der Vulkanismus der Osteifel, die Gewinnung vulkanologischer Gesteine und der Vulkanausbruch des Laacher-See-Vulkans werden thematisiert.

Neben breiten Wald- und Wiesenwegen gehören schmale Pfade und felsige Steige zum gut beschilderten Streckenprofil der Traumpfadrouten, die sich in der überwiegenden Mehrzahl in Premiumqualität präsentieren.

Zur offiziellen Seite: https://www.traumpfade.info/

Traumschleifen

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Passionierte Wanderer geraten ins Schwärmen, wenn man Sie nach dem Wanderkonzept der Traumschleifen befragt. Diese, allesamt als erlebnisreiche Premiumwanderwege zertifizierten Rundtouren wurden als Partnerwege des Saar-Hunsrück-Steiges angelegt und sind im Saarland, im rheinland-pfälzischen Hunsrück und sogar im Weltkulturerbe Oberes-Mittelrheintal anzutreffen.

Neben einer meist genialen Routenführung, die vorwiegend auf schmalen, naturbelassenen Pfaden und felsigen Steigen verläuft, gehören natürlich auch sehenswerte Kulturgüter, eine ganze Reihe von mittelalterlichen Gemäuern sowie traumhafte Aussichtspunkte und Felsennester, die herrliche Panoramablicke in idyllische Tallagen und breite Stromtäler möglich machen, zum Tourenverlauf.

Wildwasser in engen, urwaldähnlichen Schluchten wie dem Baybachtal, dem Graund Canon des Hunsrücks, im Drohntal und in der Ehrbachklamm begeistern darüber hinaus jeden Wanderer.

Die Traumschleifen sind ohne Ausnahme hervorragend beschildert und verfügen über eine ausreichende Zahl an Rast- und Ruheplätzen.

Zur offiziellen Seite: https://www.saar-hunsrueck-steig.de/

Vitaltouren

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Während unzählige Traumschleifen den Saar-Hunsrück-Steig als Rundwanderwege ergänzen, hat man dem Soonwaldsteig die Vitaltouren zugeordnet. In Premiumqualität begleiten insgesamt 17 dieser faszinierenden Rundtouren den 85 Kilometer langen Fernwanderweg auf seinem Weg von Kirn an der Nahe bis nach Bingen am Rhein.

Bei Streckenlängen von 8 – 20 Wanderkilometern laufen die Vitaltouren meist auf naturbelassenen Pfaden und felsigen Steigen, aber natürlich auch auf breiten Wald- und Wiesenwegen durch den Soonwald, den Lützelsoon und das Naheland. Auch in der Nähe des Rheintales und an der Grenze zu Rheinhessen sind sie anzutreffen.

Kulturhistorische Highlights, mittelalterliche Gemäuer und verfallene Burgruinen werden selbstverständlich angelaufen. Aber auch die Weinanbaugebiete im Nahetal, Wildwasser in verschlungenen Bachtälern und aussichtsreiche Felsennester, die herrliche Fernsichten von den Quarzitkämmen des Soonwaldes ermöglichen, werden nicht ausgespart.

Die Vitaltouren sind allesamt hervorragend ausgeschildert und mit Rast- und Ruhemöglichkeiten in ausreichender Zahl versehen.

Zur offiziellen Seite: https://www.naheland.net/

 

Wäller-Touren

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Wer sich bei der Erkundung des Westerwaldes nicht den bekannten Fernwanderwegen Westerwaldsteig oder Wiedweg anvertrauen möchte, also die Rundwanderung einer Streckenwanderung vorzieht, der sollte sich der Wäller-Touren bedienen.

Meist in Premiumqualität durchziehen gleich acht schöne Rundwege diesen Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Als Kurz- oder Tageswanderungen konzipiert, weisen die Wäller-Touren Streckenlängen von 11 – 21 Wanderkilometern auf.

Neben breiten Wald- und Wiesenwegen beinhalten die Routenprofile der Wäller-Touren, wie es sich für zertifizierte Wanderungen gehört, auch naturbelassene Pfade. Dabei geht es über die windumtosten Westerwaldhöhen hinweg, entlang windungsreicher Gewässer durch verträumte Tallagen und steil bergan zu herrlichen Aussichtspunkten hinauf, die grandiose Fernblicke hinüber zum Siebengebirge oder über den Rhein hinweg bis in die Eifel hinein ermöglichen.

Kulturhistorisch wird der Erzbergbau thematisiert und so manches mittelalterliche Gemäuer angelaufen. Gut ausgeschildert und mit einer genügenden Anzahl von Rastmöglichkeiten versehen, können sich die Wäller-Touren durchaus mit den Traumpfaden messen.

Zur offiziellen Seite: https://www.westerwald.info/

 

westerwaldsteig

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Quer durch den sturmerprobten Westerwald windet sich der 235 Wanderkilometer lange und 16 Etappen umfassende Fernwanderweg Westerwaldsteig.

Er beginnt im hessischen Herborn, steigt bis zum höchsten Berg des Westerwaldes, der 657 Meter hohen Fuchskaute hinauf, um dann durch die sehenswerte Holzbachschlucht und die Westerwälder Seenplatte mit ihren sieben Weihern und Fischteichen in den Rheinischen Westerwald hinein zu laufen und bei Bad Hönningen am Rhein zu enden.

Besondere Erwähnung finden sicherlich die Teilabschnitte des Westerwaldsteiges zwischen den Klöstern Marienstatt und Marienthal. Hier führt der Fernwanderweg auf schmalen Uferpfaden und felsigen Steigen durch das Tal der Kleinen und Großen Nister und durch die Kroppacher Schweiz. Auch die am Weg liegende, ganzjährig begehbare Schiefergrube Assberg ist ein absolutes Highlight am Fernwanderweg.

Mehrere Erlebnisschleifen, Rundwanderwege am Westerwaldsteig, sind in das Gesamtkonzept integriert. Der Westerwaldsteig wurde vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg "Wanderbares Deutschland" zertifiziert und gehört zu den Top Trails of Germany.

Zur offiziellen Seite: https://www.westerwald.info/

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