Mittels eines urigen überdachten Holzstegs queren wir den Lützbach zum ersten Mal
Durch die enge Schlucht des Brovogelsbaches gelangen die Wanderer schließlich in das Lützbachtal. Dort treffen wir auf die schmucke Marienkapelle. Die Ruhebank am kleinen Kirchlein nutzen wir zu einer Wanderrast und wenden uns dann nach links in das Lützbachtal hinein. Über breite, mit zwei asphaltierten Fahrstreifen versehene Wiesenwege wandern wir durch die wiesenreiche und sonnenverwöhnte breite Talaue. Nach der von links einfallenden Einmündung der Traumschleife Josefsblick in das Lützbachtal gehen die naturbelassene Uferwege alsbald in schmale Pfade über. In diesem Teilabschnitt folgen wir den Wegezeichen der Traumschleife und des Lützbachweges in einem weiten Linksbogen und überschreiten wenig später den Lützbach mittels eines urigen überdachten Holzstegs zum ersten Mal.
Die bizarren, steil aufragen Schieferbastionen der Felsenarena begeistern jeden Wanderer
Der Lützbach ist ein rechtsseitiges Nebengewässer der Mosel, das bei Sabershausen auf einer Seehöhe von 300 Metern entspringt und nach zwölf Bachkilometern bei Treis-Karden einmündet. Das einsame Bachtal wies im Mittelalter eine ganze Reihe von Mühlen auf, die teilweise heute noch bewohnt sind. Im weiteren Verlauf queren die Wanderer das quirlige Gewässer erneut, diesmal über einen metallenen Steg. Hinter der Brücke geht es eng am Bach entlang. Kurz darauf wachsen links der Traumschleife bizarre Schieferformationen in den Himmel, die man als Felsenarena bezeichnet. Wild zerklüftet, mit Moosen und Flechten bewachsen, ragen die schroffen, mit unzähligen Klüften und Schründen versehenen Felswände empor und sorgen somit für den dramatischen Höhepunkt in der Lützbachtalrunde.
























