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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Anfahrt planen:
Region: Rothaargebirge, Sauerland
Art: Streckenwanderung
Kilometer: 22
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.
  • 001-Die 2. Etappe beginnt auf dem Marktplatz von Brilon
  • 002-Waldpfade auf dem Briloner Kammweg
  • 003-Unterwegs im Briloner Kammweg
  • 004-Auf dem Briloner Kammweg
  • 005-Vertraeumte Tallagen am Briloner Kammweg
  • 006-Rast am Briloner Kammweg
  • 007-Unterwegs im Briloner Kammweg
  • 008-Mehrere stramme Anstiege sind zu meistern
  • 009-Herrliche Weitsichten vom Briloner Kammweg
  • 010-Uralte Grenzmarken am Briloner Kammweg
  • 011-Die Route fuehrt ueber den Kamm des Rothaargebirges
  • 012-Im Naturpark Diemelsee bluehen die Nadelgehoelze
  • 013-Das Wegezeichen des Briloner Kammweges
  • 014-Im Steilanstieg zum Dreiskopf
  • 015-Kleiner Bildstock am Wegrand
  • 016-Auf dem 781 Meter hohen Dreiskopf
  • 017-Es geht hinueber zum Hohen Eimberg
  • 018-Im Tal zeigt sich der Zielort Willingen

Von Brilon über den Hohen Eimberg nach Willingen

Vom Marktplatz in Brilon führt uns der Kammweg auf seiner 2. Etappe am Kreishaus vorbei in das Naturschutzgebiet Drübel hinein. Der kühle Wald macht den sanften Anstieg hinauf zur Jugendherberge zu einem erholsamen Erlebnis. Aus dem Forst heraus tretend läuft die Route an frühlingshaften Waldsäumen entlang und schließlich in das Bremecketal hinein. An der Jickjackmühle überqueren wir eine Asphaltpiste. Dann nimmt uns wieder der Wald auf. Links des Flüsschens Bremecke wandert die Gruppe über den Teufelsgrund hinauf zum Weiler Huckeshohl. Mehrere Orkane haben diesen Teil des Rothaargebietes wohl vor einigen Jahren stark in Mitleidenschaft gezogen. So liegt entlang der Wegstrecke viel Windbruch herum, der inzwischen von neuen Fichtenbeständen überwuchert wird. In diesem Teilabschnitt wandern wir durch das Naturschutzgebiet Diemelsee, welches sogleich mit einem strammen Anstieg zum 688 Meter hohen Hemberg aufwartet.

Vom Briloner Kammweg fällt der Blick in verträumte Tallagen

Uralte Grenzsteine markieren den historischen Grenzverlauf zwischen dem Herrschaftsgebiet Kurköln und dem Fürstentum Waldeck

Auch der bald darauf folgende Aufstieg zum 781 Meter hohen Dreiskopf macht den Wanderern schwer zu schaffen. Wer hier leichtgängige und sanft ansteigende Serpentinenpfade erwartet hat, wird bitter enttäuscht. Fast 500 Meter geht es überaus steil bergan. Aber dann ist das Schlimmste geschafft. Der Hohe Eimberg mit seinen 796 Höhenmetern wird vom Dreiskopf aus fast ebenerdig genommen. Auf diesem Teil der Strecke fallen mehrere alte Grenzsteine ins Auge, die dereinst die Grenze zwischen dem Herrschaftsgebiet Kurköln und dem Fürstentum Waldeck markierten. Heute verläuft hier die Grenze zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen. Zum Schluss der Wanderung verändert sich die Wetterlage dramatisch. Dunkle Wolken ziehen auf und in der Ferne kündigt ein vernehmbares Donnergrollen den Aufzug eines Gewitters an. Gerade noch rechtzeitig erreichen wir den Seilbahnparkplatz in Willingen, bevor sich ein Unwetter mit Starkregen, Blitz und Donner entlädt. Im nahe gelegenen Imbissrestaurant endet letztendlich wohlbehalten eine schöne Wanderung über die 2. Etappe des Briloner Kammweges im Rothaargebirge.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Im zweiten Teilabschnitt von Brilon nach Willingen prägen in der Mehrzahl breite Forstwege das Routenprofil des Briloner Kammweges. Hier tritt die Einsamkeit der Landschaft ganz besonders zu Tage. Leider fällt aber auch die Eintönigkeit etwas negativ ins Gewicht. Neben einer Reihe von schönen Aussichten von den lang gestreckten Höhenzügen des Rothaargebirges fehlen nämlich echte Highlights landschaftlicher, kultureller oder historischer Art völlig. Zwei überaus knackige Anstiege zum Hemberg und zum Dreiskopf erfordern ein gehöriges Maß an Kondition. Abschließend bleibt festzuhalten, das die beiden insgesamt ca. 50 Kilometer langen Etappen des Briloner Kammweges zusammen genommen ein herausragendes Wandererlebnis darstellen, das in der Region wohl seinesgleichen sucht.

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