Vom Gollenstein durch das Pferchbachtal zur Burg Kirkel
Die knapp zehn Kilometer lange 4. Etappe des Bliessteigs von Blieskastel nach Kirkel verfügt über einen enorm hohen Pfadanteil und ist einer der schönsten und interessantesten Teilabschnitte des 106 Kilometer messenden Weitwanderwegs. Zahlreiche Highlights entlang der Route sorgen für ständige Kurzweil. Gleich zu Beginn sollte man sich die Zeit nehmen um die Altstadt von Blieskastel näher in Augenschein zu nehmen. Es folgen auf der Anhöhe ein Wallfahrtskloster mit einem gepflegten Klostergarten und der Menhir Gollenstein. Im weiteren Verlauf wird auf erdigen Waldpfaden durch das idyllische Kirkeler Bachtal gewandert. Die fulminanten Schlusspunkte setzen schließlich eine Reihe von bizarren Buntsandsteinformationen im Kirkeler Wald und die schön renovierten mittelalterlichen Gemäuer der Burg Kirkel mit dem besteigbaren Bergfried. Das Streckenprofil umfasst neben pfadigen Verläufen, breite naturbelassene Waldwege. Asphaltiertes Geläuf wird bis auf wenige Ausnahmen nur in den Ortslagen beschritten.
Im Startort Blieskastel wird auf dem historischen Marktplatz der Schlangenbrunnen bewundert
Wir beginnen die 4. Etappe des Bliessteigs auf dem Paradeplatz mit dem sehenswerten alten Rathaus der Barockstadt Blieskastel. Hier wird kostenpflichtiger Parkraum angetroffen. Durch die engen, innerstädtischen Gassen gelangen die Wanderer, vorbei am Herkulesbrunnen, zum Schlangenbrunnen auf den historischen Marktplatz, der unter französischer Herrschaft im Jahre 1804 in Form eines Obelisken errichtet wurde. Eine in Stein gehauene Schlange, aus deren Kopf das Brunnenwasser hervor springt, umrankt das imposante Brunnenbauwerk. Mit der Bliesgaustraße verlassen wir den Markplatz und steigen über 203 steinerne Treppenstufen, vorbei an Felsformationen aus Buntsandstein zum Blieskasteler Minoritenkloster hinauf. Für den anstrengenden Treppenaufstieg werden wir auf der Anhöhe mit einem schönen Ausblick auf Blieskastel belohnt.
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