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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 257 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 303 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Saarland-Saargau
Art: Streckenwanderung
Kilometer: 12
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Start in die 5. Etappe an der Burg Kirkel
  • 002 Am Eingangsportal des Burgpanoramaweges
  • 003 Mit dem Burgpanoramaweg durch eine gigantische Felsenwelt
  • 004 Farnstauden gedeihen in Felsennischen
  • 005 Die Routenfuehrung zeigt sich ausgesprochen pfadig
  • 006 Wurzelsteige gehören zum Streckenprofil
  • 007 Die bizarren Kolosse aus Buntsandstein begeistern sehr
  • 008 Auf dem Bliessteig an der Hollerburg
  • 009 An der Felsformation Hollerkanzel
  • 010 Es geht staendig an Felsformationen entlang
  • 011 Imposantes Farbenspiel im Gebilde der Buntsandsteinfelsen
  • 012 Unterwegs im Bliessteig
  • 013 Die lotrechten Felsen sind ein Paradies fuer Kletterer
  • 014 Am Ungluecksfelsen
  • 015 Unterwegs in der felsigen Bliessteigetappe
  • 016 Zunderpilze gedeihen an modrigem Totholz
  • 017 Der erdige Waldpfad fuehrt an Felswaenden entlang
  • 018 Buntsandsteinformation auf dem Weg nach Schwarzenacker
  • 019 Auf dieser Etappe zeigt die Route Steigcharakter
  • 020 Mannshohe Farnstauden werden durchwandert
  • 021 An der Klosterruine Woerschweiler
  • 022 Blick vom Klosterberg auf den Zielort Schwarzenacker

Die imposanten Buntsandsteinformationen sind in den Erdzeitaltern von Perm und Trias entstanden

Bei weiterhin pfadigem Verlauf wandern wir an unzähligen bizarr anmutenden Felsformationen entlang, die im Volksmund sogar mit Namen versehen wurden. Ein besonderes, einzeln stehendes und lotrecht aufragendes Exemplar ist der Unglücksfelsen. Der Sage nach soll hier ein Reiter zu Tode gestürzt sein. All diese beeindruckenden Felsen aus Buntsandstein sind vor 250 Millionen Jahren in den Erdzeitaltern von Perm und Trias entstanden. Die natürliche Verwitterung, mehrere Eiszeiten und die unterschiedlichen Temperaturen der Erdzeitalter haben die originellen Formen und Farben entstehen lassen. Geologisch sind die Felsen den sogenannten Karlstalschichten der Nordvogesen und dem Pfälzerwald zuzuordnen. Die bisweilen sichtbaren rotbraunen und gelblichen Verfärbungen einzelner Felsabschnitte werden mit den Annweiler-Schichten in Verbindung gebracht. Hinter der Felsengruppe des Unglücksfelsens verlässt der Bliessteig die beiden Rundwanderwege Burgpanoramaweg und Kirkeler Felsenpfad.


Die ruinösen Reste des Klosters Wörschweiler

Zum Schluss der Streckenwanderung werden die ruinösen Reste des Klosters Wörschweiler angelaufen

Überaus kurzweilig geht es in der Folge weiterhin durch den lichten Laubmischwald und immer wieder an felsigen Abschnitten aus Buntsandstein vorbei. Eine ungewöhnliche Abgeschiedenheit umfängt dabei den Wanderer. Erdige Waldpfade und Wurzelsteige bestimmen das Streckenprofil. Die Natur rechts und links der Route zeigt sich ausgesprochen wild. Modrige Baumstämme sind mit Zunderpilzen versehen und mannshohe Farnstauden werden durchschritten. Im letzten Tourabschnitt wird der Klosterberg angelaufen. Hier treffen die Wanderer auf die ruinösen Reste der Klosters Wörschweiler. Die ehemalige Benediktiner-Abtei wurde 1131 von Friedrich I. von Saarwenden gegründet und im Jahre 1171 von Zisterziensern übernommen. Die klösterliche Anlage und die dreischiffige Pfeilerbasilika aus Sandstein wurden durch einen Brand im Jahre 1614 vollständig zerstört und nicht wieder aufgebaut. Vom Klosterberg fällt ein herrlicher Blick ins Bliestal und auf den Zielort Schwarzenacker, zu dem ein windungsreicher steil talwärts führender Waldpfad hinab führt. Hier endet eine herrliche Streckenwanderung über die 5. Etappe des Bliessteigs.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Die 5. Etappe des Bliessteigs von Kirkel nach Schwarzenacker ist ohne Zweifel ein Wandererlebnis der Superlative. Dafür verantwortlich zeichnen die überwiegend pfadige Routenführung und der ständige Vorbeimarsch an unzähligen, ungewöhnlich geformten Buntsandsteinfelsen, die rechts und links des Weitwanderweges im Kirkeler Wald anzutreffen sind. Hinzu gesellen sich die wilde, scheinbar unberührte Natur des Schutzgebietes Taubertal, eine beeindruckende Abgeschiedenheit und zum Schluss des fünften Teilabschnittes die ruinösen Reste des Klosters Wörschweiler. Bei all den positiven Eindrücken ist die Einordnung im 5-Sterne-Premiumsegment von Profirouten in den Kategorien Landschaft und Erlebnis vollumfänglich zu rechtfertigen. Die Beschilderung ist gut sichtbar und nahezu unverlaufbar angebracht. Rast- und Ruheplätze entlang des Weges sind in ausreichender Zahl vorhanden.

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