Auf dem Weg zum Beuler Hof führt die AhrSchleife an der Wüstung Krechelheim vorbei
Vorbei an der Löhndorfer Pfarrkirche zum Hl. Georg verlassen wir den charmanten Ort und folgen der Beschilderung in die freie Feldflur. Ein asphaltierter Wirtschaftsweg führt am Ilkenhof vorbei. Am kurz darauf anzulaufenden Lindenhof passieren wir eine unansehnliche „Müllhalde“. Vor sich hin rostende, uralte landwirtschaftliche Gerätschaften und unzählige verfaulende Heu- und Strohballen verschandeln die Landschaft. Das geteerte Geläuf und die recht eintönige Streckenführung des Wirtschaftsweges tragen darüber hinaus dazu bei, diesen Wegeabschnitt in schlechter Erinnerung zu behalten. Auf dem Weg zum Beuler Hof passieren die Wanderer das „Krechelheimer Feld“. Im Mittelalter soll sich hier ein kleiner Weiler mit der Bezeichnung "Krechelheim" befunden haben, der wahrscheinlich während des Dreißigjährigen Krieges aufgegeben wurde und zu einer Wüstung verfiel. Leider hat man es versäumt am Wegrand eine entsprechende Info-Tafel zu errichten, die auf die geschichtsträchtigen Hintergründe der vermeintlichen Wüstung hinweist.
Die AhrSchleife führt am Beuler Hof vorbei, der im Jahre 1707 vom Grafen zu Hillesheim errichtet wurde
Schließlich gelangen die Wanderer zum Beuler Hof. Wie einer Wandinschrift zu entnehmen ist, ließ der Graf von Hillesheim, der im nahe gelegenen Schloss Ahrenthal residierte, das stattliche Gehöft im Jahre 1707 errichten. Vom Vorplatz des Beuler Hofes genießen wir herrliche Fernblicke ins untere Ahrtal. Über Wiesen und Felder hinweg ist am Horizont die markante Erhebung der 271 Meter hohen Landskrone zu sehen. Hinter dem beeindruckenden Beuler Hof führt uns die Beschilderung durch eine kleine Waldparzelle. Endlich werden dabei erdige Waldpfade beschritten. Aber der so erholsame pfadige Verlauf endet leider schon nach etwa 200 Metern am Bildstock Jodokus Ruh. Eine daneben errichtete überdachte Sitzgruppe unterhalb des 226 Meter hohen Sinzig-Kopfes lädt bei schönen Ausblicken auf den Mühlenberg zur Wanderrast ein. Fein geschotterte Feldwege führen sodann über die brettebene Hochfläche hinweg, um wenig später mit einem asphaltierten Wirtschaftsweg talwärts in die Ortschaft Westum zu fallen.

























