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Wegezeichen:
GPX:

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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 315 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 315 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Hunsrück
Art: Rundwanderung
Kilometer: 11
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Start auf dem Wanderparkplatz an der L148
  • 002 Unterwegs in der Traumschleife 5-Taeler-Tour
  • 003 Insektenhotel am Wegrand
  • 004 Weiche Wiesenwege in der Traumschleife
  • 005 Wanderhuette ausgangs des Schastebachtales
  • 006 Alter Bergwerkssstollen im Schastebachtal
  • 007 Die Route fuehrt am Schastebach entlang
  • 008 Im oberen Schastebachtal
  • 009 Der Schastebach wird ueberschritten
  • 010 Unterweg in der Traumschleife 5-Taeler-Tour
  • 011 Es geht auch ueber Hoehenzuege hinweg
  • 012 Winterlicher Bewuchs in der 5-Taeler-Tour
  • 013 Sonnenstrahlen brechen durch das winterliche Geaest
  • 014 Blick in den Hunsruecker Hochwald
  • 015 Die Ortschaft Bescheid von der Traumschleife
  • 016 Grandiose Fernsichten begeistern sehr
  • 017 An der Felsenkapelle in Unternaurath
  • 018 Das Innere der Naurather Felsenkapelle
  • 019 Der Pfadanteil ist enorm hoch
  • 020 Begehbarer Schieferstollen im Hasselbachtal
  • 021 Traumhafte Routenfuehrung in halber Hanglage
  • 022 Auf der Traumschleife am Lörschbach
  • 023 Die Routenfuehrung laesst keine Wuensche offen
  • 024 Felsiger Rastplatz hoch ueber dem Friedenbach
  • 025 Das Wegezeichen der Traumschleife im Friedenbachtal
  • 026 Wasserspruenge im Friedenbachtal
  • 027 Auf der Traumschleife im Friedenbachtal
  • 028 Im Tal der Kleinen Dhron beginnt und endet die Tour

Hoch über dem Friedenbachtal treffen wir auf einen alten begehbaren Schieferstollen

Ausgesprochen pfadig geht es hoch über dem Friedenbachtal zu einer Schieferhöhle hinüber, die in der Gemarkung Hellberg direkt am Weg liegt und bis zu einer Tiefe von 24 Metern begehbar ist. Ausweislich der am Stolleneingang angebrachten Hinweistafel grub man hier im Jahre 1948 nach Schiefer. Der Versuch schlug jedoch fehl. Bereits nach einem Jahr stellte man die Bergbautätigkeit ein, da das gewonnene Schiefergestein nicht brauchbar war. Wir nehmen die Gelegenheit beim Schopfe und dringen mit einer Taschenlampe bis zu zehn Meter tief in den Schieferstollen ein. Wieder aus dem Dunkel der Höhle hervor tretend folgen die Wanderer dem schmalen Pfad nach rechts durch den Nadelwald. Der Hasselbach und kurz darauf auch der Lörschbach, beides Zuflüsse des Friedenbaches, werden überschritten, um dann mit einem scharfen Linksschwenk in das Tal des Friedenbaches einzutauchen.


Im wildromantischen und nahezu urwaldähnlichen Friedenbachtal

In seinem letzten Teilabschnitt läuft die Traumschleife durch das wildromantische Friedenbachtal

Von nun an folgen wir talwärts wandernd dem Friedenbach in Fließrichtung. Das munter plätschernde Gewässer entspringt im Distrikt Altbruch und strebt stark mäandernd der Kleinen Dhron zu, in die es bereits nach wenigen Kilometern einmündet. Der Bachlauf bildet die Gemarkungsgrenze zwischen den Gemeinden Naurath und Bescheid. In dem engen Friedenbachtal zeigt sich die Natur ausgesprochen wild und urwüchsig, ja fast urwaldartig. Ganz offensichtlich findet rechts und links des Bachlaufes keine Waldbewirtschaftung mehr statt. Modriges Geäst und mit Moosen und Flechten bewachsenes Gehölz liegt quer zum Friedenbach, der hin und wieder kleine Wassersprünge zeigt. Schließlich verbreitert sich der schmale, das Gewässer begleitende Pfad zu einem breiten Uferweg, der durch Niederwald in das Tal der Kleinen Dhron hinein läuft. Parallel zur L148 geht es durch das Dhrontal zurück zum Wanderparkplatz, wo diese wunderschöne Traumschleife ihren Anfang genommen hat.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Ohne Zweifel in Premiumqualität windet sich die Traumschleife 5-Täler-Tour durch den Hunsrücker Hochwald. Dabei zeigt sich die knapp elf Kilometer lange Runde ausgesprochen kurzweilig. Neben den wildromantischen und vollkommen abgeschiedenen Tallagen wartet die Route mit herrlichen Weitblicken auf. So sind der Erbeskopf und sogar die weit entfernte Hohe Acht in der Eifel vom Aussichtspunkt "Panoramablick Eifel-Mosel-Hunsrück" bei entsprechender Wetterlage zu sehen. Die Streckenführung umfasst in sehr hohem Maße schmale, erdige Wald- und Wiesenpfade die in den verträumten Tallagen oftmals direkt an den kleinen Gewässern entlang laufen. Als besondere Highlights der Tour sollten die Felsenkapelle in Unternaurath, der begehbare Schieferstollen und die Durchwanderung des wilden Friedenbachtales besondere Erwähnung finden. Daher sind in den Kategorien Landschaft und Erlebnis aus den vorstehenden Gründen im Premiumsegment von Profirouten vier von fünf möglichen Sternen zu vergeben.

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