Vom herausragenden Aussichtspunkt "Panoramablick Eifel-Mosel-Hunsrück" ist der Erbeskopf zu sehen
Von der Wanderhütte folgt die Route sanft ansteigend einem Zulauf des Schastebaches, der wenig später mit einem hölzernen Steg überschritten wird. Scharf rechts schwenkend steigt die Traumschleife jetzt auf breiten Waldwegen bergan und ermöglicht über das winterliche Geäst hinweg schöne Ausblicke in den Hunsrücker Hochwald. Es geht an einer Sitzgruppe vorbei und durch sonnengeflutete Rotbuchenbestände, aus dem Wald heraustretend, zu einer ausgedehnten Hochfläche hinauf. Hier haben wir mit dem "Panoramablick Eifel-Mosel-Hunsrück" den höchsten Punkt der Traumschleife erstiegen. Während sich jenseits des Friedenbachtales die Hochwaldgemeinde Bescheid zeigt, schweift der Blick weit in die Ferne und hinüber zum 816 Meter hohen Erbeskopf, dem höchsten Berg von Rheinland-Pfalz. Bei guten Wetterverhältnissen soll von diesem Aussichtspunkt jenseits des Moseltales sogar die rund 70 Kilometer entfernte Gipfelsilhouette der Hohe Acht in der Eifel zu sehen sein.
Die Felsenkapelle in Unternaurath ist ein beeindruckende Beispiel mittelalterlicher Baukunst.
Über breite Wiesenwege sanft talwärts wandernd streifen wir die Ortschaft Naurath/Wald am Dorfrand. Die Sitzbänke des Kinderspielplatzes der Gemeinde nutzen wir zu einer Wanderpause und marschieren sodann talwärts in den Ortsteil Unternaurath. Eingangs der Bebauung treffen die Wanderer auf die denkmalgeschützte Felsenkapelle zur Hl. Walburga aus dem 17. Jahrhundert. Der sakrale Kirchenbau stellt ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Baukunst dar und ist wohl die älteste Kapelle im Hunsrücker Hochwald. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das kleine Kirchlein das Ziel von Wallfahrern, die Fürsprache der Hl. Walburga für eine gute Ernte erbitten wollten. Über den Mühlenweg verlassen wir Unternaurath und wandern rechtsschwenkend in die freie Feldflur. Nach einem sanften Anstieg führt uns die Beschilderung erneut in den Wald.



























