Ausgangs des Langfigtales ist weit voraus auf einem Schieferfelsen Burgruine Are zu sehen
Im Langfigtal folgen die Wanderer nach rechts schwenkend dem ehemaligen Routenverlauf des Ahrtalweges. Der schmale Uferpfad folgt dem Lauf der Ahr, zeigt sich allerdings ziemlich zugewachsen. Rechts und links der Route ragen mannshohe Stauden auf, deren Blattwerk in den Pfad hinein ragt. Mehrmals tritt die 5-Gipfel-Tour direkt an das Ufer der Ahr heran. Jenseits des Flusses zeigen sich die plattig ins Langfigtal abbrechenden Felsbastionen der Engelsley. Der in die Route hineinragende Schieferfelsen wird durchklettert, bevor der Uferpfad wieder ebenen Fußes an der Ahr entlang läuft. Im rechtsseitigen Steilhang sind in den aufgelassenen Weinbergen die Überreste uralter Trockenmauern zu sehen, die Wärme liebenden Tier- und Pflanzenarten einen geschützten Lebensraum bieten und die Unterschutzstellung des Langfigtales rechtfertigen. Ausgangs der canonartigen Tallage zeigen sich weit voraus die Ruinengemäuer der Burg Are, die hoch über einem schroffen Schieferfelsen aufragen.
Von der 320 Meter hohen Teufelsley genießen wir traumhafte Tiefblicke ins Langfigtal
Kurz vor der Eisenbahnbrücke der Ahrtalbahn endet der schmale, entlang der Uferbefestigung laufende Pfad. An dieser Stelle gilt es, etwas unkonventionell knapp fünf Meter in die nach der Ahrflut errichtete und stufig betonierte Hangbefestigung hinein zu klettern. Weiter oben treffen die Wanderer auf die ehemalige Routenführung des Ahrsteigs, dessen Beschilderung immer noch gut sichtbar angebracht ist. Ein kurzes Stück führt die 5-Gipfel-Tour an der Trasse der Ahrtalbahn entlang, um sodann in den bewaldeten Hang zu steigen. Überaus steil und windungsreich geht es jetzt bergan. Bizarre Felsformationen säumen den schmalen Pfad, der sich im weiteren Verlauf bei zunehmender Höhe ein wenig verflacht. Nach mehreren Richtungswechseln erreichen die Wanderer schließlich den Fuß der Mayschosser Teufelsley. Mit einem kurzen links abzweigenden Abstecher bei nahezu alpiner Kletterei steigen wir zum 320 Meter hohen Gipfelkreuz hinauf. Traumhafte Tiefblicke gen Westen ins Langfigtal und nach Osten hin auf Mayschoss entschädigen für die nicht ganz einfache Kletterei und den Kräfte zehrenden Aufstieg.






















