Vom Aussichtspunkt Schrock fällt der Blick auf den Weinort Mayschoss mit der Burgruine Saffenburg
Mit einem überaus bedachtsamen Abstieg verlassen wir nach ausgiebiger Wanderrast die Mayschosser Teufelsley und beginnen den Aufstieg zum zweiten Gipfel des Tages, dem Schrock. Ein kaum noch begangener windungsreicher Waldpfad führt lang anhaltend stramm bergan. Umgestürzte Baumriesen liegen quer zum Steig und kleine Erdrutsche müssen sorgfältig umgangen werden. Schließlich gelangen die Wanderer zur sturmerprobten Schutzhütte auf dem 403 Meter hohen Felsennest des Schrocks. Es ist bei Weitem nicht das erste Mal, dass wir diesen grandiosen Aussichtspunkt im Ahrgebirge erstiegen haben. Trotzdem sind wir immer wieder fasziniert von dem herrlichen Ahrtalpanorama welches der Schrock zu bieten hat. Tief unten im Flusstal liegt der Weinort Mayschoss mit der Burgruine Saffenburg, weit in der Ferne ist bei Dernau die Silhouette des Krausbergs zu sehen und am Horizont zeigen sich bei guter Fernsicht jenseits des Rheintales sogar die Höhenzüge des Siebengebirges.
Vom Hornberg ist tief unten im Ahrtal der Start- und Zielort Altenburg zu sehen
Nachdem wir den Schrock hinter uns gelassen haben, geht es noch einmal in Richtung Steinerberg steil bergauf. Dann treten die Wanderer aus dem Forst heraus, wenden sich nach rechts und wandern ebenen Fußes auf einem breiten Weg eine kurze Weile am Waldrand entlang. Erneut taucht die Route in den Wald ein und läuft zum Hornberg hinüber. Auch diese, mit einem Unterstand versehene 380 Meter hohe Aussichtskanzel verfügt über phänomenale Ausblicke ins Ahrtal. Uns zu Füßen ist diesmal der Start- und Zielort Altenburg zu sehen und jenseits der Ahr zeigt sich der Ditschhardt-Berg, den wir noch besteigen werden. Vom Hornberg geht es pfadig steil bergab nach Kreuzberg. Im Weinort wandern wir unterhalb der Burg Kreuzberg am Ahrufer entlang in die Vischeltalstraße hinein. Rechts abzweigend von der Dorfstraße verlassen wir Kreuzberg. Anfangs auf einem naturbelassenen Forstweg und wenig später mit einem schmalen Pfad steigen die Wanderer in die Flanke des Ditschhardt-Berges hinein.






















