Die Maarheide und das Rodder Maar haben sich zu einem viel besuchten Naherholungsgebiet entwickelt
Auf schmalen Uferpfaden streifen wir das Gewässer. Jetzt im Winter überwiegen natürlich die Weiß- und Brauntöne. Im dann dicht bewachsenen Uferstreifen brüten im Frühjahr Haubentaucher, Wildenten und Blesshühner. Grau- und Silberreiher sowie Kormoran und Kiebitz sind am Rodder Maar heimisch geworden. Sogar Zugvögel nutzen den See als Rastplatz auf dem Weg nach Süden. So hat sich das idyllisch gelegene Gewässer zu einem stark frequentierten Naherholungsgebiet entwickelt, das sich an einer stetig wachsenden Besucherzahl erfreut. Gleich drei Wanderwege führen am Rodder Maar vorbei, die Georoute M - Olbrücker Burgpanorama, der Vinxtbachtalrundweg und natürlich die Eifelleiter auf ihrem zweiten Teilabschnitt zwischen Niederzissen und Spessart. Eine der zahlreichen Ruhebänke nutzen wir für eine kurze Trinkpause und verlassen dann den zugefrorenen See über einen breiten mit Schnee bedeckten Wiesenweg, der schon zur Routenführung der Eifelleiter zählt.

Von winterlichen Waldsäumen glänzt die Perlerbachrunde mit traumhaften Panoramblicken ins obere Brohltal
Die Beschilderung des Weitwanderweges führt uns im weiteren Verlauf an winterlichen Waldsäumen entlang. Zur linken Seite hin schweift dabei der Blick über schneebedeckte Nutzflächen in das obere Brohltal und weit in die Osteifel. Etwas voraus ist die Ortschaft Oberdürenbach-Büschhöfe zu sehen und jenseits des Brohlbaches zeigt sich auf einem landschaftsprägenden Phonolitkegel die Burgruine Olbrück mit ihrem 34 Meter hohen, weithin sichtbaren Bergfried. Das Wahrzeichen des Brohltales wurde um die Jahrhundertwende umfassend restauriert und zu einer bemerkenswerten Erlebnisburg ausgebaut. Von der Wehrplatte des Bergfrieds hat die ganze Osteifel im Blick. So wird jeder Wanderer auch im Winter diesen Teilabschnitt der Perlerbachrunde als grandioses Panoramaerlebnis in guter Erinnerung behalten.























