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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 387 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 342 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Saarland-Saargau
Art: Streckenwanderung
Kilometer: 15
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Die 3. Bliessteigetappe beginnt am Kloster Graefinthal
  • 002 Die Abteikirche des Klosters Graefinthal
  • 003 Das Innere der Graefinthaler Klosterkirche
  • 004 Im Klosterhof von Graefinthal
  • 005 Ein steiniger Pfad fuehrt in den Wald
  • 006 Breite Waldwege bestimmen das Routenprofil
  • 007 Der Mandelbach wird ueberschritten
  • 008 Fischteich im Mandelbachtal
  • 009 Unterwegs im Mandelbachtal
  • 010 Auf dem Bliessteig im Mandelbachtal
  • 011 Sonnenblumenfel hoch ueber dem Mandelbachtal
  • 012 Herrliche Weitblicke in den Bliesgau
  • 013 Unterwegs auf dem Bliessteig
  • 014 Wegekreuz bei Reinheim
  • 015 Grabhuegel aus der Bronzezeit bei Bebelsheim
  • 016 Bliesgaupanorama bei Bebelsheim
  • 017 Wegemarkierung beim Abstieg nach Bebelsheim
  • 018 Am Bebelsheimer Wendelinusbrunnen endet die Tour

Von der bewaldeten Anhöhe hoch über dem Mandelbachtal schweift ein schöner Blick über den hügeligen Bliesgau

Naturbelassene Wald- und Wiesenwege führen im Mandelbachtal durch das Naturschutzgebiet „Südlicher Bliesgau/Auf der Lohe“. Das knapp 1.600 ha große Gebiet wurde im Jahre 2004 unter Schutz gestellt. Westlich der Blies umfasst es schützenswerte Höhenzüge und die damit verbundenen Hangflächen. Eine solche Hanglage, die von einem riesigen Sonnenblumenfeld bedeckt ist, wird wenig später im Aufstieg durchwandert. Von der bewaldeten Anhöhe schweift sodann ein schöner Blick in den hügeligen Bliesgau. Der Fernwanderweg führt über den Höhenzug hinweg und tritt schließlich zur anderen Seite hin aus dem Wald hervor. Gen Osten sind in einer weitläufigen Senke die Ortschaften Reinheim und Gersheim zu sehen. Am Dorfrand von Reinheim vollzieht der Fernwanderweg einen scharfen Linksschwenk. Ein fein geschotterter Weg führt an einem Wegekreuz vorbei und anschließend wieder in den Wald hinein.

Über ein Sonnenblumenfeld hinweg schweift der Blick in den Bliesgau

Direkt am Bliessteig befindet sich ein Hügelgrab aus der Bronzezeit mit fünf nachgewiesenen Grablegen

Auch auf dem weiteren Weg durch das Biosphärenreservat Bliesgau in Richtung Bebelsheim dominieren breite, naturbelasse Waldwege das Streckenprofil. Für die bis dahin schmerzlich vermisste Kurzweil sorgt im letzten Drittel der Tour ein gut erhaltenes Hügelgrab aus der Bronzezeit, das über einen kleinen links abzweigenden Stichweg zu erreichen ist. Die bis dahin unscheinbare Erhebung wurde im Jahre 1971 entdeckt und als Hügelgrab aus dem 15. Jhrt. v. Chr. definiert. Durch archäologische Grabungen und anschließende andropologische Untersuchungen wurden fünf Grablegen eindeutig nachgewiesen. Es handelt sich dabei um die ältesten Skelettfunde im Saarland. Bronzene Grabbeigaben wurden ebenfalls gefunden und sichergestellt. Vom Hügelgrab führen Waldwege unterhalb des 372 Meter hohen Hannock hinüber zur Bebelsheimer Wanderhütte. Hier befindet sich der Zielpunkt der 2. Etappe des Bliessteigs. Der sich nunmehr anschließende und nicht vermeidbare Abstieg nach Bebelsheim verlängert den Routenverlauf um etwas mehr als einen Kilometer. So beenden wir die Streckenwanderung erst am Wendelinusbrunnen in Bebelsheim.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Der, einschließlich des Abstiegs nach Bebelsheim, knapp 15 Kilometer messende 2. Teilabschnitt des Bliessteigs mag nicht recht zu begeistern und büßt gegenüber der 1. Etappe an Attraktivität ein. Dafür verantwortlich zeichnet der meist eintönige Streckenverlauf, der in übergroßer Zahl breite, langweilige und oftmals schnurgerade durch den Forst laufende Waldwege umfasst. Die wenigen schönen Ausblicke vermögen diesen Mangel an Kurzweil nicht aufzuwiegen. Höhepunkte sind absolute Mangelware. Lediglich die klösterlichen Anlagen in Gräfinthal gleich zu Beginn der Tour und das Hügelgrab aus der Bronzezeit können als solche bezeichnet werden. So wird die Zahl von drei Sternen in den Kategorien Landschaft und Erlebnis leider nur knapp erreicht und wohlwollend vergeben. Unterwegs sind Rast- und Ruheplätze in ausreichender Zahl anzutreffen. Die Beschilderung ist gut sichtbar und nahezu unverlaufbar angebracht. 

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