Von den gigantischen Schossberghöhlen zum idyllischen Möhlwoog-Weiher
Die waldreiche 7. Etappe des Bliessteigs von Homburg nach Jägersburg ist mit ihren knapp 16 Wanderkilometern einer der längsten Teilabschnitte des Weitwanderweges. Das Streckenprofil beinhaltet naturnahe Forstwege und einen sehr hohen Anteil schmaler, erdiger Waldpfade. Zwei stramme Anstiege hinauf zum Stumpfen Gipfel und zum Kehrberg erfordern ein gewisses Mindestmaß an Kondition. Auch im 7. Abschnitt des Bliessteigs wird an bizarren Buntsandsteinformationen entlang marschiert. Neben den gigantischen Schlossberghöhlen gleich zu Beginn der Streckenwanderung, dem idyllisch gelegenen Karlsbergweiher und den Ruinenresten der Orangerie im Mittelteil sorgt der Vorbeimarsch am Möhlwoogweiher zum Tourabschluss für die herausragenden Höhepunkte auf diesem Teil des Bliessteigs.
Die Besichtigung der Schlossberghöhlen gleich zu Beginn der Tour ist ein absolutes Muss auf der 7. Etappe
Wir starten in die Streckenwanderung auf dem Wanderparkplatz an der Schlossberg-Höhen-Straße zu Füßen der Festung Homburg, die nach ihrem französischen Baumeister auch als Vauban-Festung bezeichnet wird. Hier steht kostenloser Parkraum zur Verfügung. Vom aussichtsreichen Schlossberg genießen wir einen grandiosen Blick auf die Stadt Homburg und folgen dann der Beschilderung über Treppenstufen talwärts wandernd und rechts vorbei am Schlossberghotel zum Eingang der Schlossberghöhlen. Nach Entrichtung einer Gebühr in Höhe von 7,00 € kann man die größten Buntsandsteinhöhlen Europas besichtigen. Sie sind von Menschenhand durch den Abbau von Buntsandstein entstanden. Das überaus sehenswerte Tunnelsystem, in dem quarzhaltiger Sand für die Glasindustrie gewonnen wurde, erstreckt sich bei 140 Metern in der Länge und 60 Metern in der Breite über mehrere ausgeleuchtete und begehbare Ebenen.
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