In der Flanke des Schlossbergs führt der Bliessteig an Buntsandsteinformationen entlang
Nach der beeindruckenden Begehung der Schlossberghöhlen folgen wir der Beschilderung des Bliessteigs auf schmalen Waldpfaden durch den Homburger Stadtwald bis zur Schlossberg-Höhen-Straße. Rechtsschwenkend wird ein kurzes Stück sanft bergauf an der Teerstraße entlang marschiert. Dann verlässt der Weitwanderweg links abzweigend die Asphaltpiste und führt überaus pfadig über den Hasendübel durch die Flanke des 338 Höhenmeter messenden Schlossbergs an mehreren bewundernswerten und wildzerklüfteten Buntsandsteinfelsen vorbei. Schließlich steigt der Bliessteig zum Stumpfen Gipfel empor, um von der 340 Meter hohen Anhöhe zum idyllisch gelegenen Karlsbergweiher hinüberzulaufen. Erneut werden dabei bizarre Felsformationen passiert und die L120 überschritten.
Der Karlsbergweiher ist ein beeindruckendes Stillgewässer das der Erholung dient
Eingebettet in den im 18. Jahrhundert angelegten und kunstvoll gestalteten Karlsberg-Park ist das beeindruckende Stillgewässer heute von dichten Laubwäldern umgeben. Herzog Karl II. August von Pfalz-Zweibrücken ließ den Weiher trapezförmig über mehrere Terrassen anlegen und sein Umfeld gärtnerisch aufwendig gestalten. In den steil zum Weiher abfallenden Hängen ließ er Wein und Kastanien anpflanzen. Heute dient der abgeschiedene Karlsbergweiher mit seiner beeindruckenden Stille vor allen Dingen der Erholung. Auch wir halten dort eine ausgiebige Wanderrast und steigen dann entlang eines Bachlaufs zur Karlsbergquelle hinauf. Aus einem eingefassten Metallrohr fällt hier das Quellwasser in einen hölzernen Trog und ergießt sich über unzählige, künstlich angelegte Stufen zu Tal, um schon wenig später in den Karlsbergweiher einzumünden.





















