Der idyllische Silbersee im Pyramiden-Steinbruch am Lemberg ist durch Grundwassereinbrüche entstanden
Durch den immer tiefer in den Lemberg vordringenden Basaltabbau mit Hilfe von Loren und Seilwinden wurde schließlich die letzte Dichtungsschicht durchbrochen. Grundwasser drang ein und es bildete sich der heute noch sichtbare kleine See. Alle Versuche das so entstandene Gewässer leer zu pumpen blieben erfolglos. Zu Beginn der 70iger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde der Basaltabbau deshalb eingestellt. Die Namensgebung "Silbersee" geht wahrscheinlich auf die in den 60iger Jahren aufkommenden Karl-May-Filme, explizit die Verfilmung des Romans "Der Schatz im Silbersee" zurück. Eine Ähnlichkeit mit den kroatischen Drehorten und den steil aufragenden Basaltwänden im Pyramidenbruch am Lemberg ist nicht von der Hand zu weisen. Wir umrunden den Silbersee und kehren dann wieder zur Hauptroute der Vitaltour zurück.
Der Aussichtspunkt Merkurtempel ermöglicht herrliche Ausblicke ins Tal der Nahe
Vom Silbersee ist es nicht weit bis zum Monfortblick. An diesem schönen Aussichtspunkt haben die Betreiber eine Waldliege platziert, von der über das Hagenbachtal hinweg die Ruine der Burg Monfort zu sehen ist. Breite Waldwege führen vom Monfortblick hinüber zur bewirtschafteten Lemberghütte. Von der Terrasse der urigen Pfälzerwaldhütte genießen die Wanderer einen grandiosen Panoramablick ins Nahetal mit dem Start- und Zielort Oberhausen. Bei einem frisch gezapften Weizenbier wird große Rast gehalten, bevor wir der Beschilderung, jetzt wieder auf erdigen Waldpfaden, in einem ständigen Auf und Ab zum Aussichtspunkt Merkurtempel folgen. An dieser Stelle unterhielten die Römer ein kleines tempelartiges Bauwerk, das im Jahre 1900 freigelegt wurde. Der Kopf einer dazugehörigen Merkurfigur wird im historischen Museum der Pfalz in Speyer aufgewahrt. Auch vom Aussichtspunkt Merkurtempel schweift der Blick über einen Felsen hinweg weit ins Nahetal.


























