Vom Freilinger See über den Gräbersberg zur Wiedquelle
Wichtiger Hinweis:
Die nachfolgend beschriebene Rundwanderung im oberen Wiedtal wurde von Profirouten konzipiert und verfügt infolgedessen über kein einheitliches Wegezeichen. In kurzen Teilabschnitten fehlt eine Beschilderung völlig. Aus diesem Grund werden in der Kategorie Schwierigkeit drei von fünf Balken für erforderlich gehalten. Beim Nachwandern sollte man sich daher der kostenlos downloadbaren GPX-Datei von Profirouten bedienen.
Die knapp 19 Wanderkilometer messende Wiedwegrunde im oberen Wiedtal führt an zwei Teichen der Westerwälder Seenplatte vorbei und zum Aussichtsturm auf dem Gräbersberg hinauf. In großen Teilabschnitten folgt die Route dem Streckenverlauf der 1. und 2. Etappe des 117 Kilometer langen Wiedweges. Das Streckenprofil umfasst breite naturbelassene Wald- und Wiesenwege. In einem nicht unerheblichen Teil werden auch schmale Pfade begangen, die oftmals direkt an der jungen Wied entlang laufen. Neben den herrlichen Ausblicken vom Graebersbergturm und dem Vorbeimarsch an den beiden Weihern der Westerwälder Seenplatte, sind die Wiedquelle bei Linden und die Burgruine Steinebach weitere erwähnenswerte Highlights in der Wiedwegrunde.
Die Wiedwegrunde führt am idyllisch gelegenen, azurblauen Hofmannsweiher vorbei
Wir beginnen die Rundwanderung am Freilinger See. Auf dem dortigen Wanderparkplatz steht zumindest an Wochentagen kostenloser Parkraum gegenüber dem „Haus am See“ in ausreichendem Maße zur Verfügung. Vom Parkplatz folgen wir der Beschilderung des Wiedweges auf seiner 2. Etappe in Richtung Höchstenbach. Es geht an Waldsäumen entlang und wenig später an Hofmannsweiher vorbei. Wir nutzen die Möglichkeit direkt an das Ufer heran zu treten und den Ausblick auf den idyllisch gelegenen Teich mit seiner azurblau schimmernden Wasserfläche eine Weile zu genießen. Hofmannsweiher gehört zu den sieben Teichen der Westerwälder Seenplatte im Hachenburger Westerwald, die im 17. Jahrhundert von den Grafen zu Wied als Stauseen angelegt wurden, um Fischzucht zu betreiben. Seit dem Jahre 2019 befinden sich die Flachgewässer und die dazugehörigen Uferwälder im Besitz der NABU-Stiftung. Die Westerwälder Seenplatte hat sich inzwischen zu einem beliebten Natur- und Naherholungsgebiet entwickelt und bietet zahlreichen Arten von Wasservögeln einen geschützten Lebensraum.
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