Über Freiflächen und durch kleine Waldparzellen geht es zum Panoramablick „Alte Burg“
Hinter dem historischen Köhlerplatz mündet der Waldweg in den eingangs beschrittenen geteerten Wirtschaftsweg ein und steigt, nach einer scharfen Linkskurve, zu einem weiteren Aussichtspunkt hinauf. Auch hier hat man eine große Ruhebank installiert, die schöne Weitblicke auf Müsch und über das Ahrtal hinweg möglich macht. Wir passieren ein landwirtschaftliches Anwesen und wandern über eine ausgedehnte Hochfläche. Schließlich fällt die AhrSchleife, vorbei an einem schön gestalteten Wegekreuz aus dem Jahre 1722 in die Ortschaft Antweiler hinein. Die Route führt, vorbei an der Pfarrkirche St. Maximin durch den historischen Ortskern, und steigt ausgangs von Antweiler über Streuobstwiesen zum Waldrand hinauf. Dort folgen wir rechts abzweigend einem breiten Waldweg. Überaus abwechslungsreich geht es in der Folge über aussichtsreiche Freiflächen und durch kleine Waldparzellen zum Panoramablick „Alte Burg“ hinüber.
Beim konditionell fordernden Aufstieg zum Höhendorf Aremberg begleiten uns grandiose Fernsichten
Neben herrlichen Weitsichten und einer Sitzgruppe treffen die Wanderer am Panoramablick „Alte Burg“ auf eine Info-Tafel, die dem interessierten Wanderer die geschichtlichen Hintergründe des Bergbaus und der Eisenverhüttung im Oberen Ahrtal näher bringt. Im Mittelalter war das in der Region gewonnene Eisenerz für seine außergewöhnliche Reinheit bekannt und begründete den guten Ruf der Marke „AR-Arenberger Eisenerz“. In den umliegenden Hüttenwerken wurden daraus kunstvolle Kamin- und Takenplatten hergestellt. Erneut taucht der Köhlerweg in den Wald ein. Die Sitzgruppe am Strother Heiligenhäuschen nutzen wir zu einer Wanderrast, bevor der stramme Anstieg zum Höhendorf Aremberg beginnt. Auf diesem konditionell recht fordernden Teilabschnitt begleiten uns, mehrmals zurück blickend, grandiose Fernsichten über die Ahreifel und auf die bewaldeten Höhenzüge der Hoch- und Vulkaneifel.


























