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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Anfahrt planen:
Region: Eifel
Art: Rundwanderung
Kilometer: 14
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001-Start an der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Kirmutscheid
  • 002-Der Wirftbach wird ueberschritten
  • 003-Die Route laeuft am Wirftbach entlang
  • 004-Unterwegs in der Wirftbach-Schleife
  • 005-Das Wegezeichen der Wirftbach-Schleife
  • 006-Blick auf die Ortschaft Wirft
  • 007-Am Dreimuellerhof im Wirftbachtal
  • 008-Die Kapelle Muellenwirft im Wirftbachtal
  • 009-Der Wirftbach an der Barweiler-Muehle
  • 010-Am Anglerparadies Barweiler-Muehle
  • 011-Im idyllischen Wirftbachtal
  • 012-Blick hinauf zum Aussichtspunkt Hoemmerich
  • 013-Der Aussichtsberg Hoemmerich bei Barweiler
  • 014-Die Wallfahrtskirche zur hl. Gertrud in Barweiler
  • 015-Das Innere der Wallfahrtskirche von Barweiler
  • 016-Heiligenhaeuschen in der Naehe von Barweiler
  • 017-Herrliche Ausblicke ueber die Hocheifel
  • 018-Die Runde endet an der Pfarrkirche in Kirmutscheid

In der Müllenwirft erinnert eine kleine Kapelle an die ehemals bedeutsame Wallfahrtsstätte "Zur Not Gottes"

Jetzt wieder im Wirftbachtal laufen wir am Waldrand entlang in die so genannte "Müllenwirft" hinein. Feuchtwiesen prägen hier das Landschaftbild. In der Müllenwirft besaß die Johanniter-Ordenskommende Adenau seit 1588 einen Hof mit Mühle zu dem auch eine, in der Region überaus bedeutsame, Wallfahrtsstätte mit dem Namen "Zur Not Gottes" gehörte. Im Jahre 1823 wurde das kleine Kirchlein verkauft und abgerissen. Die heute dort anzutreffende Kapelle wurde 1988 auf historischem Grund neu errichtet und dient seitdem auch wieder als Wallfahrtsort. Im Giebel des kleinen Kapellchens ist das Johanniterkreuz angebracht. Von der Wirftbach-Schleife ist die Kapelle auf der anderen Talseite gut zu erkennen. 

Herrliche Fernsichten von der Wirftbach-Schleife in die Hocheifel

In der bewirtschafteten Barweiler-Mühle mit ihren drei großen Fischteichen kann Einkehr gehalten werden

Wir folgen weiterhin dem Lauf des Wirftbaches und gelangen alsbald zur Barweiler Mühle. 1811 als Ölmühle errichtet, wurde hier bis zum Jahre 1974 Getreide gemahlen. Heute ist das weitläufige Anwesen mit drei großen Fischteichen bewirtschaftet und weithin als Anglerparadies bekannt. An der Barweiler-Mühle wechseln wir die Gewässerseite und folgen dem Wirftbach entgegen der Fließrichtung bis zur Kreisstraße K 18, die von Wimbach nach Barweiler führt. Hier verlassen wir das Wirftbachtal und wandern durch einen lichten Forst hinauf nach Barweiler. Eingangs der Ortschaft folgen wir der Beschilderung über einen asphaltierten Wirtschaftsweg, vorbei an Kreuzwegstationen hinauf zum Aussichtspunkt Hömmerich.

Die Ortschaft Barweiler ist bekannt durch ihre traditionellen Marienwallfahrten zur Hl. Gertrud

Von der knapp 500 Höhenmeter messenden Erhebung des Hömmerich fällt der Blick weit in die Dauner Vulkaneifel und in das obere Ahrgebirge hinein. An klaren Tagen sind sogar die Erhebungen der Schneeeifel von hier aus gut zu erkennen. Eine aussagekräftige Infotafel bezeichnet die sichtbaren Orte und Erhebungen. Auf der dort platzierten Panoramaliege ist natürlich eine große Pause Pflicht. Dann läuft die Wirftbach-Schleife durch eine Mulde wieder nach Barweiler zurück. Wir durchmessen den traditionsreichen Wallfahrtsort und nehmen die Pfarrkirche zur Hl. Gertrud von innen und außen in Augenschein. Auch heute sind die Marienwallfahrten nach Barweiler, die bereits in der Reformationszeit begannen, weit über die Region hinaus bekannt. Aus der Dorfmitte von Barweiler läuft die Wirftbach-Schleife bei weiterhin schönen Fernsichten über einen geschotterten Feld- und Waldweg zum Ausgangspunkt nach Kirmutscheid zurück. Hier endet eine abwechslungsreiche, eifeltypische und durchaus empfehlenswerte Wanderung in der Hocheifel.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Die Wirftbach-Schleife kann sich im Reigen der Hocheifel-Rundtouren durchaus sehen lassen. Nicht in Premiumqualität aber ausgesprochen eifeltypisch kommt die 14 Kilometer lange Runde daher. Wer hier an Wochentagen unterwegs ist, begegnet kaum einer Menschenseele. So gehören Idylle und Abgeschiedenheit zu den Markenzeichen der Tour, deren Streckenprofil meist breite Wald- und Wiesenwege aufweist. Zwei Kirchen sind bewegte Zeitzeugen des Mittelalters und traumhafte Fernsichten zeigen die Hocheifel wie sie ist: hügelig, karg, geheimnisvoll und abgeschieden!! Wer die Eifel mag, wird diese Tour nicht nur einmal unternehmen, erschließt sich dem Wanderer auf der Wirftbach-Schleife doch die ganze Vielfalt der Region. An Rast- und Ruhemöglichkeiten besteht entlang der Strecke kein Mangel. Allerdings ist die Beschilderung an einigen Stellen nicht immer ganz eindeutig und viele der geklebten Wegezeichen sind bereits ziemlich verblasst un kaum noch zu erkennen. Zudem sollten in den Waldabschnitten der Müllenwirft zwei umgestürzte Bäume, die quer zum Weg liegen beseitigt werden (Stand März 2020).

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