Ein imposanter Steilabstieg über drei hölzerne Leiterabstiege führt hinab in Tal der Kleinen Dhron
Schließlich öffnet sich zur rechten Seite hin der noch unbelaubte Winterwald und ermöglicht einen schönen Tiefblick ins schluchtartige Tal der Kleinen Dhron. Dann ist es soweit!! Ein hölzernes Hinweisschild mit der Aufschrift „Begehen auf eigene Gefahr“ weist darauf hin, dass nun der Leiterabstieg ins Dhrontal beginnt. Eine recht steile, mit Geländern versehene Holzleiter ist hier in drei Teilabschnitten im Abstieg zu überwinden, die Trittsicherheit und Achtsamkeit erfordert. Besonders bei nasser Witterung ist das kein leichtes Unterfangen. Für solche Fälle und für Wanderer mit Hund hat man eine serpentinenartige Umgehung eingerichtet, die den Leiterabstieg vermeidet. Mit beiden Varianten gelangt man über Felsensteige und erdige Waldpfade ins Tal der Kleinen Dhron. Überaus spektakulär ragt dabei ein ca. 40 Meter hoher Felsen nahezu lotrecht in den Himmel.
Wassersprünge und im Fluss liegende Felsbrocken verleihen der Kleinen Dhron Wildwasserfeeling
Die Kleine Dhron ist ein dreiß9g Kilometer langes Fliesgewässer das bei Dhronecken entspringt und am Weiler Papiermühle in die Dhron mündet. Auf einem breiten Waldweg folgt die Traumschleife dem Gewässer flussaufwärts. Im Bachbett haben sich Bruchgehölze verfangen die Aufstauungen verursachen und für Verwirbelungen sorgen. Mit einem kleinen Holzsteg überschreiten wir den von links einmündenden und kräftig rauschenden Krennerichbach, bevor die Route über eine Waldwiese in den Hang hinein steigt, um dem Lauf der Kleinen Dhron auf breiten Forstwegen und hoch über dem Gewässer weiterhin zu folgen. Schließlich verlässt die Traumschleife den breiten Uferweg und führt links abzweigend direkt an den Gewässerrand. An dieser Stelle sorgen kleine Wassersprünge und mitten im Fluss liegende große Felsbrocken für ein beeindruckendes Wildwasserfeeling.
Die Traumschleife führt durch das Steinerne Tor, das von Menschenhand geschaffen wurde
Wir nutzen diese urige Flusslandschaft für eine ausgiebige Wanderpause, nehmen direkt am Ufer auf den gigantischen Felsblöcken Platz und verzehren die mitgeführte Marschverpflegung. Dann folgen wir auf windungsreichen Uferpfaden noch ein kurzes Stück der Kleinen Dhron. Schließlich verlässt die Route den Talgrund und steigt mit einem steil bergan führenden schmalen Waldpfad in den Hang. Auch in diesem Teilabschnitt zeigt sich die urwüchsige Natur des Hunsrücker Hochwalds auf eine beeindruckende Weise. In halber Höhe vollzieht die Traumschleife einen scharfen Linksschwenk. Ebenen Fußes geht es zum Steinernen Tor hinüber, das von Menschenhand zur Sicherung der Holzabfuhr geschaffen wurde. Wir durchschreiten den imposanten Felsriegel und bewundern links des Weges die dahinter anzutreffende hoch aufragende Gesteinsformation. Erneut führt die Route mit einem Waldpfad stramm bergauf. Rechter Hand im steil abfallenden bewaldeten Berghang ist bereits ein Teilabschnitt der Quarzitformation Prosterather Wacken zu sehen der im Volksmund als „Zahnwurzel“ bezeichnet wird.


























