Bereits im Mittelalter bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts wurde der Linzer Basalt abgebaut
Auf dem Kaiserberg befindet sich der eigentliche Startpunkt der Linzer Basalt-Schleife. Direkt neben dem dort anzutreffenden Fußballstadion steht ausreichender und kostenloser Parkraum zur Verfügung. Vom Kaiserberg führen schmale Waldpfade bei mehreren Richtungswechseln durch Niederwald. Wir treffen auf die L256 und verlassen die Bebauung durch die innerörtliche Straße „In der Verst“, die alsbald in einen unbefestigten Weg übergeht. Hier hat man eine Infotafel angebracht, die etwas über den Linzer Basaltabbau zu berichten weiß. Durch vulkanische Tätigkeit in der Tertiärzeit ist der Basalt durch Erstarrung des aufgestiegenen Magmas entstanden. Charakteristisch für den Linzer Basalt ist seine säulenförmige Ausbildung. Bereits im Mittelalter bis zum Ende des vorigen Jahrhunderts wurde in der Region das wertvolle Gestein gebrochen. Durch den Abbau sind mehrere kleine Seen entstanden, die heute als Fisch- und Badegewässer genutzt werden.
Im Alwiesbachtal führt ein kurzer Abstecher zur Mariensäule die 1858 mitten im Wald errichtet wurde
Im weiteren Verlauf fällt die Basalt-Schleife in das Alwiesbachtal hinein. Auch hier treffen die Wanderer auf eine Hinweistafel, der entnommen werden kann, dass der Linzer Basalt zum Bau des Hindenburgdamms Verwendung fand, der die Insel Sylt mit dem Festland verbindet. Eine kurz darauf anzutreffende große Sinnenschaukel lädt zu einer Wanderrast ein, bevor uns ein kurzer Abstecher zur Mariensäule führt. Sie wurde im Jahre 1858 vom Freiherrn von Mengershausen mitten im Wald errichtet. Sanft ansteigend geht es jetzt durch das schluchtartige Alwiestal, das sich recht wild zeigt. Durch Windbrüche umgestürzte Baumriesen liegen quer zum gurgelnden Gewässer. Die Wanderer passieren drei trocken gefallene Teichmulden, die leider kein Wasser mehr führen, weil man aus unerfindlichen Gründen den Alwiesbaches nicht mehr zum Aufstauen nutzt.


























