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Wegezeichen:
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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Gesamtanstieg: 403 Höhenmeter
Gesamtabstieg: 403 Höhenmeter
Anfahrt planen:
Region: Westerwald
Art: Rundwanderung
Kilometer: 17
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001 Start an der Abteikirche von Marienstatt
  • 002 Das Innere der Marienstatter Klosterkirche
  • 003 Die Klosterkirche von Marienstatt
  • 004 Schmale Pfade steigen in den Wald hinein
  • 005 Am Horizont ist Hachenburg zu sehen
  • 006 Die Route verfuegt ueber einen hohen Pfadanteil
  • 007 Die Ortschaft Streithausen von der Waeller-Tour
  • 008 Idyllische Tallage bei Streithausen
  • 009 Im Nistertal an der Kempfmuehle
  • 010 Die Atzelgifter Waldkapelle im Tal der Kleinen Nister
  • 011 Auf der Waeller-Tour im Nistertal
  • 012 Am Atzelgifter Ehrenhain
  • 013 Die Gustav-Adolf-Kapelle liegt am Wegrand
  • 014 Der Rossbach ist ein Zufluss der Kleinen Nister
  • 015 Unterwegs in der Waeller-Tour Bachgefluester
  • 016 Am Mundloch der Eisenerzgrube Edelstein
  • 017 In den Nisterauen bei Luckenbach
  • 018 Die trocken gefallene Nister wird gequert
  • 019 Am Ehrenhain fuehrt eine Furt ueber die Nister
  • 020 Mit der Himmelsleiter geht es stramm bergauf
  • 021 Am Weltjugendtagskreuz hoch ueber Atzelgift
  • 022 Auf dem Weg nach Limbach
  • 023 Alte Nisterbruecke in Limach (Archivbild)
  • 024 Mit dem Jaegersteg geht es bei Limbach über die Nister
  • 025 Auf dem Heunigshoehlenpfad an der Nister entlang
  • 026 Die Kleine Nister wird erneut ueberschritten
  • 027 Das Wegezeichen der Waeller-Tour Bachgefluester
  • 028 Am Aussichtspunkt Hohe Ley
  • 029 Von der Hohen Ley faellt der Blick ins Nistertal
  • 030 Durch Niedergehoelze geht es zur Schiefergrube Assberg
  • 031 Die Schiefergrube Assberg ist staendig begehbar
  • 032 Bis zu einer Teufe von 20 Metern fahren wir ein
  • 033 Im wildromantischen Nistertal am Kloster Marienstatt
  • 034 An der Nisterbruecke in Marienstatt endet die Tour

Vom Aussichtspunkt Hohe Lay fällt ein erregender Blick ins Nistertal und auf die Ortschaft Astert

Ausgangs von Luckenbach läuft die Wäller Tour Bachgeflüster durch die heideähnlichen Bachauen der Kleinen Nister, um die Wanderer nach mehreren Richtungswechseln nach Atzelgift zu führen. Hier treffen wir wieder auf den Ehrenhain und queren die Kleine Nister mittels einer steinernen Furt. Über die serpentinenartig über Trittstufen aufsteigende Himmelsleiter geht es stramm bergan zum Weltjugendtagskreuz hinauf, das einen schönen Blick auf Atzelgift ermöglicht. Breite naturbelassene Waldwege führen die Wanderer sodann nach Limbach. Hier wird die Kleine Nister überschritten. Vorbei an der sehenswerten Steinbogenbrücke führt die Route zum Waldrand hinauf. Über den Jägersteg geht es erneut über die Nister hinweg, um dann wenig später auf einem schmalen, wurzeligen Steig direkt am Gewässer entlang zu laufen. Das ist mit Abstand der schönste Teilabschnitt der Wäller-Tour Bachgeflüster. Leider verlässt die Route alsbald das Nistertal und steigt ausgesprochen pfadig zum Aussichtspunkt Hohe Lay hinauf. Von dieser exponierten Felsenkanzel fällt der Blick ins Nistertal und auf die Ortschaft Astert.


Die Wäller Tour läuft durch das Tal der Kleinen Nister

Die Dachschiefergrube Assberg ist bis zu einer „Teufe“ von zwanzig Metern ganzjährig begehbar

Das nächste Highlight dieser kurzweiligen Runde lässt nicht lange auf sich warten. Waldpfade führen zum Dachschieferbergwerk Assberg hinüber. Die im Jahre 1548 erstmals urkundlich erwähnte Schiefergrube gehörte zum Kloster Marienstatt, wurde vollständig in Handarbeit ausgehauen und erinnert an die Form einer unterirdischen Kapelle. Das herausragende Relikt der traditionsreichen Bergbaugeschichte der Westerwaldregion ist ganzjährig begehbar. Über drei stählerne Leitern kann man bis zu einer „Teufe“ von zwanzig Metern „einfahren“. Von der Dachschiefergrube Assberg geht es über unzählige Treppenstufen windungsreich bergab ins Nistertal. Zum xten-Mal geht es über den Fluss hinweg, der südwestlich des Stegskopfes entspringt und nach 25 Bachkilometern bei Heimborn in die Große Nister einmündet. Vorbei am kaiserlichen Friedhof und über die historische Nisterbrücke gelangen wir zurück zum Kloster Marienstatt. Hier endet eine herrliche Rundwanderung über die Wäller Tour Bachgeflüster.

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Die am 30. Mai 2026 eröffnete Wäller Tour Bachgeflüster erfüllt sämtliche Kriterien eines Premium-Rundwanderweges. Überaus kurzweilig folgt die knapp siebzehn Kilometer lange Route dem Lauf der Kleinen Nister, die dabei unzählige Male überschritten wird. Wie der Bezeichnung „Bachgeflüster“ zu entnehmen ist, sind leise plätschernde Gewässer ständige Begleiter auf der Wäller Tour. Herausragende Highlights sind die Klosteranlage der Abtei Marienstatt, die Atzelgifter Waldkapelle. der sich anschließende Ehrenhain und die begehbare Dachschiefergrube Assberg. Einige wenige Aussichtpunkte, wie das exponierte Felsennest der Hohen Lay sorgen darüber hinaus für eine erlebnisreiche Wanderung durch den Hachenburger Westerwald und die Kroppacher Schweiz. Ein enorm hoher Pfadanteil trägt ebenfalls dazu bei, dass die Runde als „Qualitätsweg wanderbares Deutschland“ ausgezeichnet wurde. Die Beschilderung ist durchgängig und gut sichtbar angebracht. Rast- und Ruhemöglichkeiten stehen in ausreichender Zahl zur Verfügung.

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