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Höhe (min): Meter
Höhe (max): Meter
Gesamtabstieg: Meter
Gesamtanstieg: Meter
Anfahrt planen:
Region: Eifel
Art: Rundwanderung
Kilometer: 43
Schwierigkeit:
Kondition:
Landschaft:
Erlebnis:
Beste Jahreszeit: März, April, Mai, Juni, Juli, Aug., Sept., Okt.

Beitragsseiten

  • 001-Start auf dem Wanderparkplatz Hohe Acht
  • 002-Am nebelverhangenen Muellers Kreuz
  • 003-Die Johanniter-Ordenskommende in Adenau
  • 004-Auf dem Adenauer Markt
  • 005-Das Wegezeichen der Route im Wald bei Adenau
  • 006-Die Wanderer an der Kapelle Muellenwirft
  • 007-Im Wirftbachtal
  • 008-Kirche St. Johannes-Baptist in Kirmutscheid
  • 009-Altarraum der Kirche St. Johannes-Baptist in Kirmutscheid
  • 010-Blick ins Wirftbachtal von der Barweiler Hoehe
  • 011-Kleine Kapelle bei Barweiler
  • 012-Giftiger Fingerhut am Wegesrand
  • 013-St. Antoniuskapelle  in Kottenborn
  • 014-Sommerliche Hocheifel bei Kottenborn
  • 015-Rast bei Kottenborn
  • 016-Haflingerpferde auf der Kottenborner Hoehe
  • 017-Blick auf die Nuerbug
  • 018-Auf dem Weg zum Nürburgring
  • 019-Die Nuerburg hoch ueber der Gruenen Hoelle
  • 020-Am Nuerburgring - Streckenabschnitt Schwalbenschwanz
  • 021-Aufstieg zur Hohen Acht auf idyllischen Waldpfaden
  • 022-An der Hohen Acht
  • 023-Am Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht, 747 m
  • 024-Blick vom Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht
  • 025-Auf dem Wanderparkplatz Hohe Acht endet die tolle Runde

Die Wanderroute läuft zu Füßen der Nürburg quer durch die Grüne Hölle

Nach einem kräftigen Anstieg durch Waldparzellen treffen die Wanderer am Streckenabschnitt „Schwedenkreuz“ erstmals auf die weltbekannte Rennstrecke. Im gleißenden Sonnenlicht wandern wir jetzt durch die Grüne Hölle, denn der Wanderweg „Auf den Spuren der Ordensritter“ folgt der Nordschleife bis nach Nürburg. Mit ihrem trutzigen, weithin sichtbaren Bergfried rückt die Nürburg in das Blickfeld der Marathonwanderer. Ulrich von Nürburg ließ sie Im Jahre 1166 errichten. Leider fehlt die Zeit um dieses imposante mittelalterliche Gemäuer zu besteigen und die sicherlich traumhaften Weitblicke von der Aussichtsplattform zu genießen. Nachdem der Ort Nürburg passiert ist, folgt die Route einer unschönen Landstraße zum Streckenabschnitt „Schwalbenschwanz“, um dann wieder in den sommerlichen Mischwald einzutauchen.

Die Nürburg thront inmitten der Grünen Hölle auf einem Bergkegel

Vom Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht genießen wir traumhafte Fernsichten über die Hoch- und Osteifel

Hier im kühlen Forst ist die sommerliche Nachmittagshitze recht gut zu ertragen, sorgt doch auch die Streckenführung jetzt ständig für Abwechslung. Beim Aufstieg zur Hohen Acht treffen die Wanderer wider Erwarten auf verschlungene Waldpfade, die sich zum landschaftsprägenden, 747 Meter hohen Bergkegel hinauf winden. Auf der Anhöhe ragt dann der Kaiser-Wilhelm-Turm über die Baumwipfel empor. Er wurde 1906 anlässlich der silbernen Hochzeit Kaiser Wilhelms II. errichtet. Nach 42 Wanderkilometern sind die Beine der Marathonwanderer natürlich bleischwer, trotzdem wird der sechzehn Meter hohe Aussichtsturm noch bestiegen, um die famosen Weitsichten von der Plattform eine Weile zu genießen, liegt doch der Gruppe hier die gesamte Hocheifel zu Füßen. Obwohl die Sicht bei der hohen Luftfeuchtigkeit nicht sonderlich gut ist, sind Hochkelberg, Hochsimmer, Schöneberg und die nahe gelegene Nürburg gut zu erkennen. Als man kurz darauf wieder zum Start- und Zielpunkt gelangt, hat man die Marathondistanz in einer reinen Wanderzeit von etwas mehr als neun Stunden hinter sich gelassen und ist mächtig stolz auf diese tolle Leistung auf dem Wanderweg "Auf den Spuren der Ordensritter".

Fazit und abschließende Bemerkungen:

Sicherlich nicht in Premiumqualität aber über die Marathondistanz läuft diese schöne Wanderroute durch die karge und waldreiche Hocheifel. Breite Forst- und Wiesenwege bestimmen das Streckenprofil und führen dabei immer wieder zu herausragenden Aussichtspunkten von den Eifelhöhen. Wer also schmale Pfade oder gar felsige Steige beschreiten möchte, der ist hier auf dem falschen Weg. Vermisst werden auch Hinweise, Infotafeln oder dergleichen entlang der Strecke und an den geschichtlich interessanten Punkten, die auf das Wirken der Ordensritter in der Region hinweisen. Man muss sich also schon vorher in die Historie einlesen, wenn man die Route wie einen Themenweg erwandern will. Der Lärm der Rennmotoren vom Nürburgring begleitet uns darüber hinaus auf der ganzen Route. Ein echtes Highlight ist natürlich der Kaiser-Wilhelm-Turm auf der Hohen Acht. Die gesamte Hocheifel kann von hier aus eingesehen werden. Wem die Marathondistanz zu lang ist, der kann diese interessante Wanderung in der Hocheifel natürlich auch an zwei Tagen erwandern. Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich in Adenau an, bei entsprechender Verlegung des Startpunktes.

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